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Archiv 2013-2014

Patronatsfest von St. Familia

Am 28.12.2014 feierte die katholische Kirchengemeinde Sankt Familia ihr Patronatsfest.
Anlässlich dieses „Namenstages“ trafen sich ca. 30 Gemeindemitglieder, um gemeinsam bei trockenem und schönem Winterwetter von Bruchköbel nach Butterstadt zu wandern. In der Mutterkirche St. Bonifatius in Butterstadt feierte man dann mit weiteren Christen und Pfr. Jürgen Heldmann eine besinnliche Andacht.

Patronatsfest von St. Familia

In der katholischen Pfarrei ‚Sankt Familia Bruchköbel' fand am Nachmittag des 24.12. wieder das traditionelle Singspiel im Rahmen der Messe am Heiligen Abend statt. Unter der Leitung von Frau Herdzina und Herrn Koczian kamen zwei Engel am Heiligen Abend als Kinder auf die Erde. In kalter Nacht suchten sie, wie Maria und Joseph einst, eine Herberge. Überall aber wurden Sie abgewiesen, sogar in eine Kirche durften sie nicht bleiben. Letztlich aber fanden Sie Einlass in einem Haus, wo eine alleinstehende ältere Frau sie aufnahm, ihnen warme Decken und heiße Schokolade anbot. Gemeinsam erzählten sie sich die Weihnachtsgeschichte. Zwischendurch wurden von den immer wieder weihnachtliche Lieder gesungen. Die Geschichte erinnerte an das Schicksal vieler Flüchtlinge auf Erden, die auf der Suche nach Unterkunft und Wärme sind, aber oft abgewiesen werden.

Katholische Kirchengemeinden feierten St. Martin

Die katholischen Kirchengemeinden „St. Familia“ und „Erlöser der Welt“ feierten am Samstag, den 15. November gemeinsam das St. Martinsfest, beginnend mit einem fröhlichen Familiengottesdienst in der Kirche „St. Familia“, wo von Frauen und Männern der Gemeinde das Leben des heilien Martin spielerisch nacherzählt wurde. Danach zogen die Kinder singend mit ihren Laternen, angeführt von Sankt Martin hoch zu Ross durch die Straßen rund um die Kirche. Anschließend wurde im Pfarrhof das Martinsfeuer entzündet und zu einem Beisammensein bei Schmalzbrot, Glühwein und Kinderpunsch eingeladen. Alle Kinder erhielten einen Weckmann geschenkt. Was das Wetter betraf, hatte der liebe Gott auch ein Einsehen, denn erst viel später fing es wieder an zu regnen.

Das Martinsfest erinnert an den Heiligen Martin von Tours anfangs des vierten Jahrhunderts, der als römischer Legionär im tiefsten Winter einst auf einen vor Kälte zitternden Bettler traf. Da stieg Sankt Martin von seinem Pferd, teilte mit seinem Schwert seinen eigenen Umhang und überließ die eine Hälfte dem frierenden Bettler. Später nahm Martin den christlichen Glauben an, wurde Mönch schließlich Bischof von Tours.

Sakrament der Firmung in Bruchköbel

Neunzig Christen der katholischen Pfarrgemeinden „Erlöser der Welt“ und "Sankt Familia" empfingen am zweiten November-Wochenende das Sakrament der Firmung. Domkapitular Monsignore Steinert war aus Fulda gekommen und spendete im Beisein der Pfarrer Jünemann und Heldmann das "Sakrament des Heiligen Geistes". Seit Anfang des Jahres waren die Firmlinge von den Katecheten der beiden Gemeinden in Vorbereitungstreffen und Praktika auf diesen Tag vorbereitet worden. Die Firmung gilt, zusammen mit der Eucharistie, als Vollendung der Taufe. Als Gabe der Kraft desHeiligen Geistes dient sie den Gläubigen, ihre Verbindung mit der Kirche zu stärken, sich an ihrer Sendung zu beteiligen und zu helfen, in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben.

Vorstellung der Kommunionkinder in St. Familia

Am Sonntag, den 12. Oktober wurden die kommenden Erstkommunikanten im Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe in St. Familia vorgestellt. 30 Mädchen und Jungen werden im kommenden Jahr am Weißen Sonntag ihre erste heilige Kommunion empfangen. Pfarrer Heldmann bat die Gläubigen im Rahmen einer 'Gebetspatenschaft' bis zu diesem Tag immer wieder für die Mädchen und Jungen zu beten. In den kommenden Monaten werden die Kinder in von den Katechetinnen Frau Brigitte Herdzina, Ingrid Schäfer, Gerlinde Scheruga, Michaela Ptaschek, Karina Reul und Christina Rieth in vier Gruppen auf ihren Ehrentag vorbereitet. Mit der Erstkommunion erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott und werden volles Mitglied der Gemeinde. Die Eucharistie gehört zusammen mit der Taufe und der Firmung zu den Sakramenten, die die Gläubigen in die katholische Kirche eingliedern.

 

Familiengottesdienst zu Erntedank

In einem Familiengottesdienst wurde in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia in Bruchköbel in besonderer Weise “Ernte Dank gesagt”. Die Kindergottesdienstgruppe hatte die Sonnenblume als Symbolik für die Bedeutung des Erntedankfestes ausgewählt.
Rund um eine Geschichte, die die Geheimnisse und Besonderheiten dieser Pflanze erzählte, wurde mit den Kindern in be-greifbarer Form die Sonnenblume erkundet. Neben der Größe und der tiefen Wurzeln wurde ihre außergewöhnliche Fähigkeit betont, auch bei Regenwetter ihre Blüten zu zeigen und immer der Sonne zugewandt zu sein. Die Sonnenblume symbolisiert Freude und Fröhlichkeit, die sie kraftvoll und in vielfältiger Weise den Menschen spendet. Vor dem Altar wurden durch die Gottesdienstbesucher Gaben aus der Natur wie Feldfrüchte, Obst und Gemüse aber auch andere Nahrungsmittel dekorativ und farbenfroh gesammelt. Im Anschluss an den Gottesdienst werden diese dann an bedürftige Familien verteilt – eine besonders wichtige Geste mit Blick auf die tiefere Bedeutung dieses Festes.

Katholische Pfarrgemeinderäte treffen sich in Hünfeld

In der ersten Septemberhälfte trafen sich die Pfarrgemeinderäte aus den beiden katholischen Kirchengemeinden Bruchköbels Erlöser der Welt und Sankt Familia im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld. Unter der Leitung von Fr. Inge Männig, Gemeindereferentin der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Frankfurt, wurden am 12.09. und 13.09. zentrale Themen der aktuellen Arbeit in den beiden Pfarrgremien erörtert und diskutiert.
Nach einer kurzen Reflektion der letztjährigen Ergebnisse und deren konkreter Umsetzung konzentrierte man sich auf das zentrale Thema unter der Überschrift „Von der pastoralen Erschöpfung hin zu einem ressourcenorientierten pastoralen Neuaufbruch“. Dieser zunächst abstrakt wirkende Titel wurde durch gute und praxisnahe Impulse mit alltagsrelevanten Aspekten belebt.
So wurden unter der Überschrift „Unnötiger Ballast“ Schwerpunkte gesammelt und bearbeitet, die in der alltäglichen Gemeindearbeit als erschwerend und überflüssig erlebt werden. Von der eigenen Arbeitsweise in den Gremien bis hin zu den Aktivitäten in den Gemeinden wurden in Kleingruppen lösungsorientierte Ansätze
entwickelt, um die eigene Arbeit effektiver und effizienter zu gestalten. Dabei stand immer wieder die Frage im Vordergrund, welche „alten Zöpfe“ abgeschnitten werden sollten und Neuerungen bzw. Veränderungen in die eigene Arbeit einfließen können. In diesem Zusammenhang konnten alle Teilnehmer sich mit ihren eigenen Fragestellungen einbringen und zielführend an Verbesserungsansätzen arbeiten. Neben der thematischen Zielsetzung stand natürlich auch die persönliche Begegnung und der Austausch der PGR-Mitglieder untereinander im Vordergrund. Neben dem gemütlichen Beisammensein am Abend gab es in der Mittagspause die Gelegenheit, den Früchteteppich in der Alten Kirche Sargenzell zu besichtigen.
Ein wirkliches Kleinod besonderer Art entsteht dort jährlich zum Erntedankfest, kunstvoll und akribisch zusammengesetzt aus natürlichen Samenkörnern mit einer riesigen Größe von 4,5 x 6 Metern und mit jeweils wechselnden Motiven.
Alle Teilnehmer äußerten sich nach intensiver Zusammenarbeit erfreut über die gute Diskussionen und fruchtbaren Ergebnisse während des Wochenendes und traten gestärkt ihre Heimreise an.

„Helden des Alltags“ -Ferienspiele für Kinder im Grundschulalter

Unter dem Motto „Helden des Alltags“ stand eine kurzweilige Woche für 25 Mädchen und Jungen, welche die diesjährigen Ferienspiele der katholischen Kirchengemeinde St. Familia in Bruchköbel besuchten.
Die Kinder malten, bastelten und lasen in dieser Zeit nicht nur viel von und über die „Helden“ derBibel (wie z. B. Noah, der barmherzige Samariter und Jesus), sie beschäftigten sich darüber hinaus auch mit den Helden unseres Alltags. So waren es neben Polizisten und Ärzten insbesondere die Feuerwehrleute, die es den Sechs- bis Elfjährigen angetan hatten. Daher stand
dann auch donnerstags der Besuch der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr an. Hier wussten die Feuerwehrleute Spannendes aus der jüngeren Geschichte Bruchköbels zu erzählen und die Kinder konnten auch gerne in die Rolle eines Feuerwehrmanns schlüpfen und die schwere Ausrüstung einmal selbst anprobieren.

Die vier Betreuerinnen verstanden es, den Spannungsbogen zwischen Bibelgeschehen einerseits und dem heutigen Alltag andererseits aufrechtzuerhalten. Dadurch konnten die Kinder erkennen, dass die biblischen Geschichten durchaus zeitlose Wahrheiten transportieren. Das von Jesus
postulierte Gebot der Nächstenliebe ist für die heutigen Helden ebenso handlungsleitend wie für den barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37).

Neben der Beschäftigung mit einer durchgehenden Thematik zeichnete sich das Programm aber auch durch gelungene Abwechslung aus: An den einzelnen Tagen wurde Fußball gespielt, Gummibänder geknüpft, der Tischkicker wurde für spannende Wettkämpfe genutzt und es wurde kräftig für die Abschlussvorführung am Freitag Nachmittag im Haus Shalom geprobt.

Hier klangen die Ferienspiele dann ab 14.30 Uhr unter dem Beisein von Eltern, Geschwistern und Verwandten bei Kaffee und Kuchen aus.

Acht neue Messdiener in St. Familia

Während der Heiligen Messe am Sonntag, den 20. Juli wurden in der katholischen Gemeinde St. Familia in Bruchköbel acht neue Messdiener (vier Mädchen und vier Jungen) von Pfarrer Heldmann feierlich eingeführt und der Gemeinde vorgestellt. Unter der Leitung von Frau Brigitte Herdzina wurden die acht Jugendlichen über mehrere Wochen mit den verschiedenen Aufgaben und Ritualen vertraut gemacht hat. Die Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters dienen. Als Altardiener bringen sie Brot, Wein und Wasser zum Altar, helfen dem Priester bei der Händewaschung und läuten die "Wandlungsglocken" während des Hochgebets. Auch assistieren sie nach der Heiligen Kommunion bei der Reinigung der liturgischen Gefäße und bringen diese und das Messbuch zum Gabentisch zurück.


 

Fronleichnam und Pfarrfest 2014

Das diesjährige Fronleichnamshochamt fand bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen auf dem Freien Platz in Bruchköbel statt. Zelebriert wurde der gut besuchte
Gottesdienst von den Pfarrern der beiden katholischen Kirchengemeinden, Herrn Jürgen Heldmann und Heribert Jünemann, begleitet von Pfarrer Dr. Mpora aus Uganda.
An die Heilige Messe schloss sich eine Prozession an, bei der die ca. 400 Gläubigen einen Festzug unter Gebet und Gesang von der Innenstadt zur katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia bildeten, in deren Mittelpunkt die von Hr. Pfarrer Mpora getragene Monstranz mit dem „Allerheiligsten“ stand.
Der evangelische Posaunenchor sorgte während des Gottesdienstes für den musikalischen Rahmen und stimmte auch die Besucher und Gäste auf das anschließende Pfarrfest ein. Rund um Sankt Familia hatten sich viele ehrenamtliche Helfer durch ihr Engagement - ganz nach dem Motto des Pfarrfestes „Gemeinde macht Freu(n)de“ – auf die Gäste gut vorbereitet und boten den zahlreichen Besuchern ein buntes Unterhaltungsprogramm. Neben den kulinarischen Leckereien und Getränken stand für die Kinder eine Hüpfburg bereit. Eis und frisch zubereitetes Popcorn boten die adäquate Stärkung für Jung und alt. Flotte Rhythmen am Keyboard sorgten für eine gute und beschwingte Stimmung aller Besucher. Eine Bildergalerie erinnerte an die besonderen Highlights des zurückliegenden Jahres.
Angeregte Diskussionen und eine fröhliche Stimmung sorgten für einen gelungenen Tag.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitstreitern, die mit viel Enthusiasmus und Engagement
den Gottesdienst und das Pfarrfest ermöglichten.



St. Familia hoch im Kurs / Die Firmlinge von St. Familia

Es war wie beim Beobachten der Börsenkurse – nur dass in diesem Fall nicht Gewinne und Verluste im Mittelpunkt standen, sondern die Entscheidung unserer Jugendlichen, sich für das Hl. Sakrament der Firmung zu entscheiden, das in der Gemeinde St. Familia am 8. November 2014 von Monsignore Christof Steinert gespendet werden wird. Schon Wochen vor dem eigentlichen Start der Firmvorbereitung wurden die Kirchgänger regelmäßig über den Stand der Anmeldungen informiert und Woche für Woche wurde spekuliert, ob die nächste Zehnermarke wohl geknackt worden ist.
Mit Neugierde und Freude von Seiten der Gemeinde und vor allem der sechs Katechetinnen und Katecheten unter der Leitung von Pfarrer Jürgen Heldmann erwartet, begann im März der Vorbereitungskurs mit 68 Firmbewerbern, die seitdem das Gemeindeleben bereits sichtbar mit gestaltet haben: Neben der Auseinandersetzung mit und instruktiven Gesprächen über den Glauben engagierten sie sich u. a. bei der Feier der monatlichen Jugendgottesdienste und gestalteten spontan das „Banner“ für das diesjährige, in St Familia stattfindende Pfarrfest der beiden katholischen Pfarreien in Bruchköbel.
Die Entscheidung der Jugend macht Mut: Christ-Sein und Kirche sind gar nicht „out“, sondern stehen hoch im Kurs.




39 Kinder erhielten ihre erste Heilige Kommunion in St. Familia

Wie in jedem Jahr veranstaltete die katholische Kirchengemeinde “St. Familia” in Bruchköbel ihr traditionelles Fastenessen. Viele Christen waren der Einladung gefolgt und konnten 3 leckere Eintöpfe geniessen. Der Saal im Haus Shalom war bis auf den letzten Platz belegt. Die ca. 140 Gäste
konnten sich mit einer freiwilligen Spende bedanken.
Ziel der Spendenaktion war das bereits im Jahr 2010 gestartete Projekt für die Landwirtschaftsschule „St. Konrad“ im Süden Ugandas. 200 Jungen und Mädchen besuchen diese Sekundarschule, an der sie nach einer siebenjährigen Grundschule eine Berufsausbildung, aber auch die Hochschulreife erlangen können.
So wurde durch die großzügige Spendenbereitschaft in den letzten Jahren der Bau einer kleinen Fotovoltaikanlage sowie die Instandsetzung eines Nutzfahrzeuges mitfinanziert. In diesem Jahr stand der Bau einer Lehrwerkstatt im Vordergrund. Die so wichtige Berufsausbildung für die Fach-richtungen Schreinerei, Schneiderei, Stickerei sowie Spenglerei und Baumaurer fand bisher nur in provisorischen Werkstätten statt. In diesem Jahr ist ein stattlicher Betrag in Höhe von 1.065,- € gesammelt worden , mit dem dieses Bauvorhaben wirksam unterstützt wird.
Der Arbeitskreis Missio bedankt sich für die rege Teilnahme und die Spendenfreude. Ein besonderes Dankeschön gilt den fleißigen Helfern, die diesen schönen Erfolg erst ermöglicht haben.



 

MISEREOR-Spendenaktion unterstützt Bau einer Lehrwerkstatt in Uganda

Wie in jedem Jahr veranstaltete die katholische Kirchengemeinde “St. Familia” in Bruchköbel ihr traditionelles Fastenessen. Viele Christen waren der Einladung gefolgt und konnten 3 leckere Eintöpfe geniessen. Der Saal im Haus Shalom war bis auf den letzten Platz belegt. Die ca. 140 Gäste
konnten sich mit einer freiwilligen Spende bedanken.
Ziel der Spendenaktion war das bereits im Jahr 2010 gestartete Projekt für die Landwirtschaftsschule „St. Konrad“ im Süden Ugandas. 200 Jungen und Mädchen besuchen diese Sekundarschule, an der sie nach einer siebenjährigen Grundschule eine Berufsausbildung, aber auch die Hochschulreife erlangen können.
So wurde durch die großzügige Spendenbereitschaft in den letzten Jahren der Bau einer kleinen Fotovoltaikanlage sowie die Instandsetzung eines Nutzfahrzeuges mitfinanziert. In diesem Jahr stand der Bau einer Lehrwerkstatt im Vordergrund. Die so wichtige Berufsausbildung für die Fach-richtungen Schreinerei, Schneiderei, Stickerei sowie Spenglerei und Baumaurer fand bisher nur in provisorischen Werkstätten statt. In diesem Jahr ist ein stattlicher Betrag in Höhe von 1.065,- € gesammelt worden , mit dem dieses Bauvorhaben wirksam unterstützt wird.
Der Arbeitskreis Missio bedankt sich für die rege Teilnahme und die Spendenfreude. Ein besonderes Dankeschön gilt den fleißigen Helfern, die diesen schönen Erfolg erst ermöglicht haben.


 

Der blauohrige Hase im Schornstein

Am Faschingssonntag wurde in St. Familia Bruchköbel Familiengottesdienst gefeiert. Hierzu wurden die verkleideten Kinder von einem Hasen mit blauen Ohren begrüßt. Dieser war über sein Aussehen so traurig, dass er sich am liebsten verkleidete und die Ohren versteckte.

Der Hase erlernte in seinen wechselnden Verkleidungen sehr viel Neues: Einmal ging er etwa als Schornsteinfeger durch Kamine, bereitete ein andermal als Koch Gemüse zu, pflanzte als Gärtner Bäume und tapezierte schließlich mit Malerhut die Wände.

Jedes Mal kamen allerdings nach einiger Zeit seine blauen Ohren zum Vorschein, er schämte sich ihrer und wurde ausgelacht. Als er sich dann aber bei Mondlicht im spiegelnden See für längere Zeit betrachtete, gefiel ihm sein Aussehen doch sehr gut. Er kam zu einer wunderbaren Einsicht: Schuld an seiner Traurigkeit waren nicht die Ohren gewesen, sondern, dass er sich ihrer geschämt hatte.

Jetzt konnte er glücklich nach Hause gehen, reicher an Erfahrung aufgrund der Erlebnisse in Verkleidung, aber mit dem Wissen, dass er sich als er selbst wohl fühlen durfte.

Pfarrer Heldmann griff die Thematik der Maskierung im Tagesgebet auf und hob hervor, dass Gott nicht auf Äußeres bedacht ist, sondern in die Herzen der Menschen schaut. Und in den Fürbitten baten Gemeindemitglieder um Kraft und Mut dafür, dass die Menschen ihr wirkliches Gesicht zeigen können und ihren Nächsten so akzeptieren, wie er ist, auch wenn er himmelblaue Ohren hat.

Abgerundet wurde der Gottesdienst durch die musikalische Begleitung der Kinderschola.


 

"Segen bringen, Segen sein“ – Sternsingeraktion 2014 für Not leidende Kinder in Malawi

„Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ – so lautete das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2014. Dass es die Sternsinger gibt, ist ein Segen: für die Menschen in unseren Gemeinden und für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt. In diesem Jahr standen besonders die Kinder , im Blickpunkt, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden.
Auch in diesem Jahr gingen wieder viele Sternsinger bundesweit von Tür zu Tür, um eine Spende für diese notleidenden Kinder in der ganzen Welt zu erbitten, um damit lebensnotwendige Projekte zu finanzieren.
Diese größte Solidaritätsbekundung von Kindern für Kinder hat auch in Bruchköbel eine gute und lange Tradition. So würdigten die beiden katholischen Kirchengemeinden Erlöser der Welt und Sankt Familia ihre Sternsinger in einem Aussendungsgottesdienst für ihre aufopferungsvolle und intensive Arbeit und schickten sie mit Gottes Segen auf ihren Weg. Es machten sich insgesamt 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren – übrigens auch unter evangelischer Beteiligung - auf, in Kindergärten, privaten Haushalten und Geschäften Spenden zu sammeln. Auf dem Besuchsprogramm stand auch eine Zusammenkunft mit den Senioren im Haus Shalom.
Jungen und Mädchen überbrachten in ihren wunderschönen Gewändern und mit dem Stern voran allen Christen den Jahressegen. Singend und mit viel Ausdauer gingen sie von Haus zu Haus und kennzeichneten mit Kreide die Eingangstüren mit dem bekannten Symbol „C+M+B“, was übersetzt bedeutet: „Christus segne dieses Haus“.
Zu den Höhepunkten zählten auch in diesem Jahr der Rathausbesuch sowie der traditionsmäßige Auftritt zum Neujahrsempfang des Handwerker- und Gewerbevereins.
Mit einem tollen Gesamterlös von 6.500,- € wurden alle Beteiligten für ihren großartigen und mehrtägigen Einsatz belohnt. An dieser Stelle danken wir allen Sternsingern und ehrenamtlichen Helfern ebenso herzlich wie den Menschen und Organisationen, die mit ihren Spenden zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.


 

„Besonderer Gemeindetreff“ zum Neuen Jahr

Am Sonntag, dem 19.01.2014, lud der Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde St. Familia, Bruchköbel, nach der Heiligen Messe zum ersten „Besonderen Gemeindetreff“ des Jahres ein. Dass dieser zu einer in der Gemeinde anerkannten festen Institution geworden ist, zeigte sich an der großen Anzahl Besucher. Das Haus Shalom war bis auf den letzten Platz belegt. Es gab 'Chili con Carne', zubereitet von den Frauen des Pfarrgemeinderates, dazu auf Wunsch Würstchen und zum Abschluss leckere Nachspeisen. Auch gegen den Durst gab es für Jung und Alt. Bezahlt werden durfte mit einer freiwilligen Spende, deren Erlös den Messdienern zugutekommt, wenn sie im August ihre Pilgerreise nach Rom antreten. Der nächste besondere Gemeindetreff und auch welche Gruppe innerhalb von Sankt Familia ihn ausrichtet, wird rechtzeitig über den Pfarrbrief bekanntgegeben. Alle Interessierten sind dann dazu wieder herzlich eingeladen.

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