Am 28.12.2014 feierte die katholische Kirchengemeinde Sankt Familia ihr Patronatsfest.
Anlässlich
dieses „Namenstages“ trafen sich ca. 30 Gemeindemitglieder, um
gemeinsam bei trockenem und schönem Winterwetter von Bruchköbel nach
Butterstadt zu wandern. In der Mutterkirche St. Bonifatius in
Butterstadt feierte man dann mit weiteren Christen und Pfr. Jürgen
Heldmann eine besinnliche Andacht.
In der katholischen Pfarrei ‚Sankt Familia Bruchköbel' fand am
Nachmittag des 24.12. wieder das traditionelle Singspiel im Rahmen der
Messe am Heiligen Abend statt. Unter der Leitung von Frau Herdzina und
Herrn Koczian kamen zwei Engel am Heiligen Abend als Kinder auf die
Erde. In kalter Nacht suchten sie, wie Maria und Joseph einst, eine
Herberge. Überall aber wurden Sie abgewiesen, sogar in eine Kirche
durften sie nicht bleiben. Letztlich aber fanden Sie Einlass in einem
Haus, wo eine alleinstehende ältere Frau sie aufnahm, ihnen warme Decken
und heiße Schokolade anbot. Gemeinsam erzählten sie sich die
Weihnachtsgeschichte. Zwischendurch wurden von den immer wieder
weihnachtliche Lieder gesungen. Die Geschichte erinnerte an das
Schicksal vieler Flüchtlinge auf Erden, die auf der Suche nach
Unterkunft und Wärme sind, aber oft abgewiesen werden.
Die katholischen Kirchengemeinden „St. Familia“ und „Erlöser der Welt“
feierten am Samstag, den 15. November gemeinsam das St. Martinsfest,
beginnend mit einem fröhlichen Familiengottesdienst in der Kirche „St.
Familia“, wo von Frauen und Männern der Gemeinde das Leben des heilien
Martin spielerisch nacherzählt wurde. Danach zogen die Kinder singend
mit ihren Laternen, angeführt von Sankt Martin hoch zu Ross durch die
Straßen rund um die Kirche. Anschließend wurde im Pfarrhof das
Martinsfeuer entzündet und zu einem Beisammensein bei Schmalzbrot,
Glühwein und Kinderpunsch eingeladen. Alle Kinder erhielten einen
Weckmann geschenkt. Was das Wetter betraf, hatte der liebe Gott auch ein
Einsehen, denn erst viel später fing es wieder an zu regnen.
Das
Martinsfest erinnert an den Heiligen Martin von Tours anfangs des
vierten Jahrhunderts, der als römischer Legionär im tiefsten Winter
einst auf einen vor Kälte zitternden Bettler traf. Da stieg Sankt Martin
von seinem Pferd, teilte mit seinem Schwert seinen eigenen Umhang und
überließ die eine Hälfte dem frierenden Bettler. Später nahm Martin den
christlichen Glauben an, wurde Mönch schließlich Bischof von Tours.
Neunzig Christen der katholischen Pfarrgemeinden „Erlöser der Welt“ und
"Sankt Familia" empfingen am zweiten November-Wochenende das Sakrament
der Firmung. Domkapitular Monsignore Steinert war aus Fulda gekommen und
spendete im Beisein der Pfarrer Jünemann und Heldmann das "Sakrament
des Heiligen Geistes". Seit Anfang des Jahres waren die Firmlinge von
den Katecheten der beiden Gemeinden in Vorbereitungstreffen und Praktika
auf diesen Tag vorbereitet worden. Die Firmung gilt, zusammen mit der
Eucharistie, als Vollendung der Taufe. Als Gabe der Kraft desHeiligen
Geistes dient sie den Gläubigen, ihre Verbindung mit der Kirche zu
stärken, sich an ihrer Sendung zu beteiligen und zu helfen, in Wort und
Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben.
Am Sonntag, den 12. Oktober wurden die kommenden Erstkommunikanten im
Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe in St. Familia vorgestellt. 30
Mädchen und Jungen werden im kommenden Jahr am Weißen Sonntag ihre erste
heilige Kommunion empfangen. Pfarrer Heldmann bat die Gläubigen im
Rahmen einer 'Gebetspatenschaft' bis zu diesem Tag immer wieder für die
Mädchen und Jungen zu beten. In den kommenden Monaten werden die Kinder
in von den Katechetinnen Frau Brigitte Herdzina, Ingrid Schäfer,
Gerlinde Scheruga, Michaela Ptaschek, Karina Reul und Christina Rieth in
vier Gruppen auf ihren Ehrentag vorbereitet. Mit der Erstkommunion
erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott und werden volles
Mitglied der Gemeinde. Die Eucharistie gehört zusammen mit der Taufe und
der Firmung zu den Sakramenten, die die Gläubigen in die katholische
Kirche eingliedern.
In einem Familiengottesdienst wurde in der katholischen Kirchengemeinde
Sankt Familia in Bruchköbel in besonderer Weise “Ernte Dank gesagt”. Die
Kindergottesdienstgruppe hatte die Sonnenblume als Symbolik für die
Bedeutung des Erntedankfestes ausgewählt.
Rund um eine Geschichte,
die die Geheimnisse und Besonderheiten dieser Pflanze erzählte, wurde
mit den Kindern in be-greifbarer Form die Sonnenblume erkundet. Neben
der Größe und der tiefen Wurzeln wurde ihre außergewöhnliche Fähigkeit
betont, auch bei Regenwetter ihre Blüten zu zeigen und immer der Sonne
zugewandt zu sein. Die Sonnenblume symbolisiert Freude und Fröhlichkeit,
die sie kraftvoll und in vielfältiger Weise den Menschen spendet. Vor
dem Altar wurden durch die Gottesdienstbesucher Gaben aus der Natur wie
Feldfrüchte, Obst und Gemüse aber auch andere Nahrungsmittel dekorativ
und farbenfroh gesammelt. Im Anschluss an den Gottesdienst werden diese
dann an bedürftige Familien verteilt – eine besonders wichtige Geste mit
Blick auf die tiefere Bedeutung dieses Festes.
In der ersten Septemberhälfte trafen sich die Pfarrgemeinderäte aus den
beiden katholischen Kirchengemeinden Bruchköbels Erlöser der Welt und
Sankt Familia im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld. Unter der Leitung von
Fr. Inge Männig, Gemeindereferentin der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in
Frankfurt, wurden am 12.09. und 13.09. zentrale Themen der aktuellen
Arbeit in den beiden Pfarrgremien erörtert und diskutiert.
Nach einer
kurzen Reflektion der letztjährigen Ergebnisse und deren konkreter
Umsetzung konzentrierte man sich auf das zentrale Thema unter der
Überschrift „Von der pastoralen Erschöpfung hin zu einem
ressourcenorientierten pastoralen Neuaufbruch“. Dieser zunächst
abstrakt wirkende Titel wurde durch gute und praxisnahe Impulse mit
alltagsrelevanten Aspekten belebt.
So wurden unter der Überschrift
„Unnötiger Ballast“ Schwerpunkte gesammelt und bearbeitet, die in
der alltäglichen Gemeindearbeit als erschwerend und überflüssig erlebt
werden. Von der eigenen Arbeitsweise in den Gremien bis hin zu den
Aktivitäten in den Gemeinden wurden in Kleingruppen lösungsorientierte
Ansätze
entwickelt, um die eigene Arbeit effektiver und effizienter
zu gestalten. Dabei stand immer wieder die Frage im Vordergrund, welche
„alten Zöpfe“ abgeschnitten werden sollten und Neuerungen bzw.
Veränderungen in die eigene Arbeit einfließen können. In diesem
Zusammenhang konnten alle Teilnehmer sich mit ihren eigenen
Fragestellungen einbringen und zielführend an Verbesserungsansätzen
arbeiten. Neben der thematischen Zielsetzung stand natürlich auch die
persönliche Begegnung und der Austausch der PGR-Mitglieder untereinander
im Vordergrund. Neben dem gemütlichen Beisammensein am Abend gab es in
der Mittagspause die Gelegenheit, den Früchteteppich in der Alten Kirche
Sargenzell zu besichtigen.
Ein wirkliches Kleinod besonderer Art
entsteht dort jährlich zum Erntedankfest, kunstvoll und akribisch
zusammengesetzt aus natürlichen Samenkörnern mit einer riesigen Größe
von 4,5 x 6 Metern und mit jeweils wechselnden Motiven.
Alle
Teilnehmer äußerten sich nach intensiver Zusammenarbeit erfreut über
die gute Diskussionen und fruchtbaren Ergebnisse während des Wochenendes
und traten gestärkt ihre Heimreise an.
Unter dem Motto „Helden des Alltags“ stand eine kurzweilige Woche für
25 Mädchen und Jungen, welche die diesjährigen Ferienspiele der
katholischen Kirchengemeinde St. Familia in Bruchköbel besuchten.
Die
Kinder malten, bastelten und lasen in dieser Zeit nicht nur viel von
und über die „Helden“ derBibel (wie z. B. Noah, der barmherzige
Samariter und Jesus), sie beschäftigten sich darüber hinaus auch mit
den Helden unseres Alltags. So waren es neben Polizisten und Ärzten
insbesondere die Feuerwehrleute, die es den Sechs- bis Elfjährigen
angetan hatten. Daher stand
dann auch donnerstags der Besuch der
örtlichen Freiwilligen Feuerwehr an. Hier wussten die Feuerwehrleute
Spannendes aus der jüngeren Geschichte Bruchköbels zu erzählen und die
Kinder konnten auch gerne in die Rolle eines Feuerwehrmanns schlüpfen
und die schwere Ausrüstung einmal selbst anprobieren.
Die vier
Betreuerinnen verstanden es, den Spannungsbogen zwischen Bibelgeschehen
einerseits und dem heutigen Alltag andererseits aufrechtzuerhalten.
Dadurch konnten die Kinder erkennen, dass die biblischen Geschichten
durchaus zeitlose Wahrheiten transportieren. Das von Jesus
postulierte
Gebot der Nächstenliebe ist für die heutigen Helden ebenso
handlungsleitend wie für den barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37).
Neben
der Beschäftigung mit einer durchgehenden Thematik zeichnete sich das
Programm aber auch durch gelungene Abwechslung aus: An den einzelnen
Tagen wurde Fußball gespielt, Gummibänder geknüpft, der Tischkicker
wurde für spannende Wettkämpfe genutzt und es wurde kräftig für die
Abschlussvorführung am Freitag Nachmittag im Haus Shalom geprobt.
Hier
klangen die Ferienspiele dann ab 14.30 Uhr unter dem Beisein von
Eltern, Geschwistern und Verwandten bei Kaffee und Kuchen aus.
Während der Heiligen Messe am Sonntag, den 20. Juli wurden in der
katholischen Gemeinde St. Familia in Bruchköbel acht neue Messdiener
(vier Mädchen und vier Jungen) von Pfarrer Heldmann feierlich eingeführt
und der Gemeinde vorgestellt. Unter der Leitung von Frau Brigitte
Herdzina wurden die acht Jugendlichen über mehrere Wochen mit den
verschiedenen Aufgaben und Ritualen vertraut gemacht hat. Die
Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die
überwiegend der Assistenz des Priesters dienen. Als Altardiener bringen
sie Brot, Wein und Wasser zum Altar, helfen dem Priester bei der
Händewaschung und läuten die "Wandlungsglocken" während des Hochgebets.
Auch assistieren sie nach der Heiligen Kommunion bei der Reinigung der
liturgischen Gefäße und bringen diese und das Messbuch zum Gabentisch
zurück.
Das diesjährige Fronleichnamshochamt fand bei schönem Wetter und
angenehmen Temperaturen auf dem Freien Platz in Bruchköbel statt.
Zelebriert wurde der gut besuchte
Gottesdienst von den Pfarrern der
beiden katholischen Kirchengemeinden, Herrn Jürgen Heldmann und
Heribert Jünemann, begleitet von Pfarrer Dr. Mpora aus Uganda.
An die
Heilige Messe schloss sich eine Prozession an, bei der die ca. 400
Gläubigen einen Festzug unter Gebet und Gesang von der Innenstadt zur
katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia bildeten, in deren
Mittelpunkt die von Hr. Pfarrer Mpora getragene Monstranz mit dem
„Allerheiligsten“ stand.
Der evangelische Posaunenchor sorgte während
des Gottesdienstes für den musikalischen Rahmen und stimmte auch die
Besucher und Gäste auf das anschließende Pfarrfest ein. Rund um Sankt
Familia hatten sich viele ehrenamtliche Helfer durch ihr Engagement -
ganz nach dem Motto des Pfarrfestes „Gemeinde macht Freu(n)de“ – auf
die Gäste gut vorbereitet und boten den zahlreichen Besuchern ein buntes
Unterhaltungsprogramm. Neben den kulinarischen Leckereien und
Getränken stand für die Kinder eine Hüpfburg bereit. Eis und frisch
zubereitetes Popcorn boten die adäquate Stärkung für Jung und alt.
Flotte Rhythmen am Keyboard sorgten für eine gute und beschwingte
Stimmung aller Besucher. Eine Bildergalerie erinnerte an die besonderen
Highlights des zurückliegenden Jahres.
Angeregte Diskussionen und eine fröhliche Stimmung sorgten für einen gelungenen Tag.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitstreitern, die mit viel Enthusiasmus und Engagement
den Gottesdienst und das Pfarrfest ermöglichten.
Es war wie beim Beobachten der Börsenkurse – nur dass in diesem Fall
nicht Gewinne und Verluste im Mittelpunkt standen, sondern die
Entscheidung unserer Jugendlichen, sich für das Hl. Sakrament der
Firmung zu entscheiden, das in der Gemeinde St. Familia am 8. November
2014 von Monsignore Christof Steinert gespendet werden wird. Schon
Wochen vor dem eigentlichen Start der Firmvorbereitung wurden die
Kirchgänger regelmäßig über den Stand der Anmeldungen informiert und
Woche für Woche wurde spekuliert, ob die nächste Zehnermarke wohl
geknackt worden ist.
Mit Neugierde und Freude von Seiten der
Gemeinde und vor allem der sechs Katechetinnen und Katecheten unter der
Leitung von Pfarrer Jürgen Heldmann erwartet, begann im März der
Vorbereitungskurs mit 68 Firmbewerbern, die seitdem das Gemeindeleben
bereits sichtbar mit gestaltet haben: Neben der Auseinandersetzung mit
und instruktiven Gesprächen über den Glauben engagierten sie sich u. a.
bei der Feier der monatlichen Jugendgottesdienste und gestalteten
spontan das „Banner“ für das diesjährige, in St Familia stattfindende
Pfarrfest der beiden katholischen Pfarreien in Bruchköbel.
Die Entscheidung der Jugend macht Mut: Christ-Sein und Kirche sind gar nicht „out“, sondern stehen hoch im Kurs.
Wie in jedem Jahr veranstaltete die katholische Kirchengemeinde “St.
Familia” in Bruchköbel ihr traditionelles Fastenessen. Viele Christen
waren der Einladung gefolgt und konnten 3 leckere Eintöpfe geniessen.
Der Saal im Haus Shalom war bis auf den letzten Platz belegt. Die ca.
140 Gäste
konnten sich mit einer freiwilligen Spende bedanken.
Ziel
der Spendenaktion war das bereits im Jahr 2010 gestartete Projekt für
die Landwirtschaftsschule „St. Konrad“ im Süden Ugandas. 200 Jungen und
Mädchen besuchen diese Sekundarschule, an der sie nach einer
siebenjährigen Grundschule eine Berufsausbildung, aber auch die
Hochschulreife erlangen können.
So wurde durch die großzügige
Spendenbereitschaft in den letzten Jahren der Bau einer kleinen
Fotovoltaikanlage sowie die Instandsetzung eines Nutzfahrzeuges
mitfinanziert. In diesem Jahr stand der Bau einer Lehrwerkstatt im
Vordergrund. Die so wichtige Berufsausbildung für die Fach-richtungen
Schreinerei, Schneiderei, Stickerei sowie Spenglerei und Baumaurer fand
bisher nur in provisorischen Werkstätten statt. In diesem Jahr ist ein
stattlicher Betrag in Höhe von 1.065,- € gesammelt worden , mit dem
dieses Bauvorhaben wirksam unterstützt wird.
Der Arbeitskreis
Missio bedankt sich für die rege Teilnahme und die Spendenfreude. Ein
besonderes Dankeschön gilt den fleißigen Helfern, die diesen schönen
Erfolg erst ermöglicht haben.
Wie in jedem Jahr veranstaltete die katholische Kirchengemeinde “St.
Familia” in Bruchköbel ihr traditionelles Fastenessen. Viele Christen
waren der Einladung gefolgt und konnten 3 leckere Eintöpfe geniessen.
Der Saal im Haus Shalom war bis auf den letzten Platz belegt. Die ca.
140 Gäste
konnten sich mit einer freiwilligen Spende bedanken.
Ziel
der Spendenaktion war das bereits im Jahr 2010 gestartete Projekt für
die Landwirtschaftsschule „St. Konrad“ im Süden Ugandas. 200 Jungen und
Mädchen besuchen diese Sekundarschule, an der sie nach einer
siebenjährigen Grundschule eine Berufsausbildung, aber auch die
Hochschulreife erlangen können.
So wurde durch die großzügige
Spendenbereitschaft in den letzten Jahren der Bau einer kleinen
Fotovoltaikanlage sowie die Instandsetzung eines Nutzfahrzeuges
mitfinanziert. In diesem Jahr stand der Bau einer Lehrwerkstatt im
Vordergrund. Die so wichtige Berufsausbildung für die Fach-richtungen
Schreinerei, Schneiderei, Stickerei sowie Spenglerei und Baumaurer fand
bisher nur in provisorischen Werkstätten statt. In diesem Jahr ist ein
stattlicher Betrag in Höhe von 1.065,- € gesammelt worden , mit dem
dieses Bauvorhaben wirksam unterstützt wird.
Der Arbeitskreis
Missio bedankt sich für die rege Teilnahme und die Spendenfreude. Ein
besonderes Dankeschön gilt den fleißigen Helfern, die diesen schönen
Erfolg erst ermöglicht haben.
Am Faschingssonntag wurde in St. Familia Bruchköbel Familiengottesdienst
gefeiert. Hierzu wurden die verkleideten Kinder von einem Hasen mit
blauen Ohren begrüßt. Dieser war über sein Aussehen so traurig, dass er
sich am liebsten verkleidete und die Ohren versteckte.
Der Hase
erlernte in seinen wechselnden Verkleidungen sehr viel Neues: Einmal
ging er etwa als Schornsteinfeger durch Kamine, bereitete ein andermal
als Koch Gemüse zu, pflanzte als Gärtner Bäume und tapezierte
schließlich mit Malerhut die Wände.
Jedes Mal kamen allerdings
nach einiger Zeit seine blauen Ohren zum Vorschein, er schämte sich
ihrer und wurde ausgelacht. Als er sich dann aber bei Mondlicht im
spiegelnden See für längere Zeit betrachtete, gefiel ihm sein Aussehen
doch sehr gut. Er kam zu einer wunderbaren Einsicht: Schuld an seiner
Traurigkeit waren nicht die Ohren gewesen, sondern, dass er sich ihrer
geschämt hatte.
Jetzt konnte er glücklich nach Hause gehen,
reicher an Erfahrung aufgrund der Erlebnisse in Verkleidung, aber mit
dem Wissen, dass er sich als er selbst wohl fühlen durfte.
Pfarrer
Heldmann griff die Thematik der Maskierung im Tagesgebet auf und hob
hervor, dass Gott nicht auf Äußeres bedacht ist, sondern in die Herzen
der Menschen schaut. Und in den Fürbitten baten Gemeindemitglieder um
Kraft und Mut dafür, dass die Menschen ihr wirkliches Gesicht zeigen
können und ihren Nächsten so akzeptieren, wie er ist, auch wenn er
himmelblaue Ohren hat.
Abgerundet wurde der Gottesdienst durch die musikalische Begleitung der Kinderschola.
„Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und
weltweit!“ – so lautete das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2014.
Dass es die Sternsinger gibt, ist ein Segen: für die Menschen in unseren
Gemeinden und für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt. In diesem
Jahr standen besonders die Kinder , im Blickpunkt, die ihre Heimat
verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in
Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden.
Auch in diesem
Jahr gingen wieder viele Sternsinger bundesweit von Tür zu Tür, um eine
Spende für diese notleidenden Kinder in der ganzen Welt zu erbitten, um
damit lebensnotwendige Projekte zu finanzieren.
Diese größte
Solidaritätsbekundung von Kindern für Kinder hat auch in Bruchköbel eine
gute und lange Tradition. So würdigten die beiden katholischen
Kirchengemeinden Erlöser der Welt und Sankt Familia ihre Sternsinger in
einem Aussendungsgottesdienst für ihre aufopferungsvolle und intensive
Arbeit und schickten sie mit Gottes Segen auf ihren Weg. Es machten sich
insgesamt 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren –
übrigens auch unter evangelischer Beteiligung - auf, in Kindergärten,
privaten Haushalten und Geschäften Spenden zu sammeln. Auf dem
Besuchsprogramm stand auch eine Zusammenkunft mit den Senioren im Haus
Shalom.
Jungen und Mädchen überbrachten in ihren wunderschönen
Gewändern und mit dem Stern voran allen Christen den Jahressegen.
Singend und mit viel Ausdauer gingen sie von Haus zu Haus und
kennzeichneten mit Kreide die Eingangstüren mit dem bekannten Symbol
„C+M+B“, was übersetzt bedeutet: „Christus segne dieses Haus“.
Zu den
Höhepunkten zählten auch in diesem Jahr der Rathausbesuch sowie der
traditionsmäßige Auftritt zum Neujahrsempfang des Handwerker- und
Gewerbevereins.
Mit einem tollen Gesamterlös von 6.500,- € wurden
alle Beteiligten für ihren großartigen und mehrtägigen Einsatz belohnt.
An dieser Stelle danken wir allen Sternsingern und ehrenamtlichen
Helfern ebenso herzlich wie den Menschen und Organisationen, die mit
ihren Spenden zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.
Am Sonntag, dem 19.01.2014, lud der Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde
St. Familia, Bruchköbel, nach der Heiligen Messe zum ersten „Besonderen
Gemeindetreff“ des Jahres ein. Dass dieser zu einer in der Gemeinde
anerkannten festen Institution geworden ist, zeigte sich an der großen
Anzahl Besucher. Das Haus Shalom war bis auf den letzten Platz belegt.
Es gab 'Chili con Carne', zubereitet von den Frauen des
Pfarrgemeinderates, dazu auf Wunsch Würstchen und zum Abschluss leckere
Nachspeisen. Auch gegen den Durst gab es für Jung und Alt. Bezahlt
werden durfte mit einer freiwilligen Spende, deren Erlös den Messdienern
zugutekommt, wenn sie im August ihre Pilgerreise nach Rom antreten. Der
nächste besondere Gemeindetreff und auch welche Gruppe innerhalb von
Sankt Familia ihn ausrichtet, wird rechtzeitig über den Pfarrbrief
bekanntgegeben. Alle Interessierten sind dann dazu wieder herzlich
eingeladen.
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© St. Familia, Bruchköbel