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Archiv 2021-2022

Weihnachtlicher Trubel am Missio-Stand von Sankt Familia

Endlich fand der Weihnachtsmarkt in Bruchköbel am 1. Adventswochenende wieder statt. Und natürlich durfte auch der Missio-Stand der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia nicht fehlen. Das Angebot an Selbstproduziertem war bunt: Apfelgelee, Faltsterne, Glühwein, gestrickte Kinderschühchen bis hin zu Zwetschgenmarmelade suchten und fanden ihre Abnehmer. Der Erlös von ca. 4.500 EUR kommt einem guten Zweck zugute u.a. der Berufsschule „Sankt Konrad“ in Uganda, in der junge Menschen sowohl ihre Schulausbildung beenden als auch Handwerkliches erlenen können.

Wer es in den nächsten Adventswochen ein wenig besinnlich mag, ist herzlich zu einem Besuch der sonntäglichen Gottesdienste und der Rorate-Messen (08. und 14.12. jeweils um 6.30 h mit anschließendem Frühstück) in unserer Kirche (Riedstraße 5, Bruchköbel) eingeladen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.st-familia-bruchkoebel.de.

Wir wünschen allen eine gesegnete Vorweihnachtszeit!

„Das Leben ist bunt wie ein Regenbogen“ als Leitmotiv für die Erstkommunionkinder von St. Familia

Im Rahmen eines feierlichen Familiengottesdienstes wurden am Sonntag, 27. November, in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia in Bruchköbel die neuen Kommunionkinder vorgestellt. 21 Mädchen und Jungen wurden von Herrn Pfarrer Alexander Best herzlich begrüßt. Das Motto der nun anstehenden Kommunionvorbereitung „Das Leben ist bunt wie ein Regenbogen“ steht symbolisch für die Vielfalt des Lebens und die Einzigartigkeit jedes Einzelnen.
Pfarrer Best betonte in seiner Ansprache an die Kinder und Angehörigen, wie wichtig es, sich auf den eigenen Weg bei der Suche nach Gott zu machen und gerade in der Vorbereitung auf Weihnachten sowie auf die eigene Erstkommunion durch kleine, auch helfende Aktionen ein Zeichen zu setzen.
Begleitet von 5 Katechetinnen und der Gemeindereferentin Frau Elm, die mit Gitarrenmusik und den einstudierten Kinderliedtexten den Gottesdienst musikalisch untermalte, bereiten sich nun die Mädchen und Jungen in den nächsten Monaten auf ihren großen Tag vor. Mit der Erstkommunion erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott und werden volles Mitglied der Gemeinde. Die Eucharistie gehört zusammen mit der Taufe und der Firmung zu den Sakramenten, die die Gläubigen in die katholische Kirche aufnehmen.

Ein herzliches Willkommen den neuen Messdienern bei Sankt Familia

In einer feierlichen Messe wurden drei neue Messdiener*innen in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Pfarrer Best und die erfahrenen Messdiener begrüßten ein Mädchen und zwei Jungen zu ihrem Dienst am Altar. Vor der heutigen Einführung hatten sie sich eifrig auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet und fieberten dem großen Tag entgegen. Neben dem Einkleiden mit dem Messdienergewand bekamen die drei neuen “Minis” das Kreuz umgehängt und durften erste Aufgaben in ihrer neuen Funktion wahrnehmen.

Die Texte und Gebete standen ganz im Zeichen des Dienens und des Bemühens für andere (ein) Licht zu sein und betonten in symbolischer Form die große Bedeutung der Messdienerberufung.
Die gesamte Gemeinde freute sich mit allen Ministranten und Pfarrer Best über den “Nachwuchs”.

Stimmungsvolles Sankt Martinsfest

Mit einem Wortgottesdienst in Erlöser der Welt in Bruchköbel wurde des Heiligen Martin gedacht. Zelebriert von Pfarrer Alexander Best brachten zunächst 2 junge Mädchen den zahlreichen Kindern, die mit ihren Eltern, Großeltern und Angehörigen die Kirchenbänke gut füllten, das Handeln und Wirken von Sankt Martin näher. Während der Zeit als Bischof im französischen Tours soll Sankt Martin zahlreiche Wunder und Heilungen vollbracht haben. Zu den Erzählungen über ihn gehört eine Begebenheit, die in Martins Zeit als Soldat zurückreicht. Es heißt, an einem kalten Wintertag begegnete er einem armen, spärlich bekleideten Bettler. Als er diesen frieren sah, zerteilte er seinen Mantel mit seinem Schwert und reichte dem Bettler die eine Hälfte.
Im weiteren Gottesdienst wurde mit den Kindern in einer dialogischen Form die Bedeutung des Handelns von Sankt Martin herausgefunden, der als Symbolfigur und Vorbild für Geben und Teilen steht. Es wurde in einer kindgerechten Art ein Bezug zu unserem Alltag hergestellt. Füreinander da sein, die wechselseitige Hilfe und Unterstützung sowie die Dankbarkeit für die kleinen und großen Dinge, die uns im Leben zuteilwerden, sind wichtige Orientierungspunkte in unserem Alltag. Dabei hat das Teilen von materiellen Dingen wie die gezeigte Nächstenliebe ihre besondere Bedeutung in der heutigen Zeit.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von einer Gemeindeband untermalt, die mit viel Begeisterung den Heiligen Sankt Martin hochleben ließ.

Angeführt von Sankt Martin zu Pferd ging es dann in einem Laternenumzug, mit Gesang und in nächtlicher Dunkelheit zur Dicken Eiche, wo bereits wohltuend eine Lagerfeuer brannte. Dort hatten fleißige Helfer Getränke für Groß und Klein vorbereitet. Die Kinder erhielten die traditionellen Weckmänner.

Mit zahlreichen Begegnungen wurde ein stimmungsvoller Abschluss gefunden

„Verabschiedung“ von Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu

Ein herzliches „Vergelt´s-Gott“ gab es in der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia in Bruchköbel. Nach 26 Monaten übergab Pfarrer Ifeanyi Emejulu die Pfarrgeschicke an den neu ernannten Pfarrer Alexander Best. In einem Gottesdienst wurde dem besonderen Engagement von Pfarrer Emejulu gedankt, der über 2 Jahre als Administrator die durchaus schwierige und arbeitsintensive Übergangszeit mit viel Motivation begleitete. Die Pfarrei war sich einig, dass „Ify“ – so die interne Namensbezeichnung – zukünftig wichtiger Teil der Gemeinde bleiben wird. In einem gemeinsamen Mittagessen mit afrikanischem Eintopf wurde ein herzliches `Auf Wiedersehen´ gefeiert. Die von den Teilnehmern gemachte Essenspende in Höhe von über 430,- € fließt in das Brunnenprojekt von Pfarrer Ifeanyi Emejulu in Afrika, der sich nun wieder ganz auf seine Pfarrgemeinde in Windecken und auf seine Moderatorenfunktion im Rahmen des Pastoralverbundes konzentrieren kann.

Sankt Martin: Den Mantel teilen

Hilfe für Menschen in Not hier bei uns und in der Ukraine

Helfen und teilen – so, wie es auch der Heilige Martin gemacht hat: Mit einer Spenden-Aktion am Martinstag (11. November) machen das Bistum Fulda und seine Partner Caritas und Malteser Hilfsdienst auf Menschen aufmerksam, die sich hier bei uns in aktuellen Notlagen befinden und auf diejenigen, die in der Ukraine und als Geflüchtete unsere Hilfe benötigen.


Die Legende des Heiligen Martin ist heute aktueller denn je: An einem kalten Wintertag trifft ein Reiter auf einen armen, frierenden Mann. Der Reiter handelt schnell und unmittelbar, zieht sein Schwert, trennt damit den wärmenden Mantel in zwei Teile und reicht dem frierenden Mann die Hälfte seines eigenen Kälteschutzes.

Vor dem Hintergrund der Sankt Martins-Legende rufen jetzt das Bistum Fulda und seine Partner Caritas und Malteser Hilfsdienst am Martinstag (Freitag, 11. November) auf, Sachspenden abzugeben und wenn möglich, auch Geldspenden zu tätigen. Für die Menschen, die hier bei uns Not leiden und für die der bevorstehende Winter mit den hohen Energie- und Lebenshaltungskosten zu einer kaum zu bewältigenden Herausforderung wird. Und für die Menschen in der Ukraine, die angesichts des andauernden, schrecklichen Krieges dringend unsere Hilfe und fortwährende Unterstützung brauchen.


Der heilige Martin in uns

„Der heilige Martin lebt in jedem von uns weiter, seine Hilfsbereitschaft und sein sofortiges Handeln können wir als seine Bitte verstehen, es jetzt genauso zu tun wie er“ sagte der Generalvikar des Bistums Fulda, Prälat Christof Steinert, angesichts des bevorstehenden Aktionstages am 11. November.

Der Generalvikar bedankte sich zudem für den großen und bemerkenswerten Unterstützungswille in der Öffentlichkeit, der die bisher erbrachte vielfältige und umfangreiche humanitäre Hilfe der Diözese möglich gemacht hat. Es sei ein „starkes Zeichen der Solidarität und der Mitmenschlichkeit“, das damit bisher zum Ausdruck gebracht wurde, so der Generalvikar.


Sachspenden: Das wird gebraucht

Damit die Dinge zusammenkommen, die wirklich wichtig sind, aktuell gebraucht und auch immer wieder angefragt werden, gibt es hier eine kurze Übersicht. Besonders benötigt werden:

  • Decken und Schlafsäcke
  • Winterkleidung in allen Größen
  • Winterschuhe
  • Jogginganzüge für Kinder
  • Handtücher
  • Hygieneartikel
  • Thermoskannen und Thermosflaschen
  • Haltbare Lebensmittel und Konserven

Alle Spenden werden am Martinstag entgegengenommen. Die Artikel sollten funktionstüchtig, Textilien gereinigt abgegeben werden, Pakete möglichst mit dem Inhalt beschriftet. Sie werden dann sortiert, sachgemäß verpackt und mit dem nächsten LKW-Hilfstransport in die Ukraine gebracht oder denjenigen zugänglich gemacht, die vor Ort hier bei uns Not leiden und Hilfe benötigen.


Spenden-Abgabe: Orte und Zeiten


Fulda
Caritasverband Fulda-Geisa
Caritas-Kleidermarkt, Fulda
Am Abtstor 1
8 Uhr bis 17 Uhr


Marburg
Caritasverband Marburg

Schückingstraße 28, Marburg
8 Uhr bis 15 Uhr


Hanau
Caritasverband Hanau
Franziskus-Haus (Ökumenische Wohnungslosenhilfe)
Matthias-Dassbach-Str. 2, Hanau

9 Uhr bis 17 Uhr


Kassel

Caritasverband Nordhessen-Kassel
Kolpinghaus/Regionalhaus (Pforte)

Die Freiheit 2, Kassel
8 Uhr bis 14 Uhr

Gemeinsames Spendenkonto

Die katholischen Hilfsorganisationen unter dem Dach des Bistums Fulda sammeln außerdem weiter gemeinsam Spendengelder, um Projekte in der Ukraine und auch die hier ankommenden ukrainische Schutzsuchenden zu unterstützen.


Zweckgebundene Spenden sind möglich unter dem Stichwort „Den Mantel teilen“, Spendenkonto des Caritasverbandes für die Diözese Fulda bei der Sparkasse Fulda, IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20.


www.bistum-fulda.de

Impulstag Faszination Jesus – Ein sehr inspirierender Tag

Ein Experiment gelang eindrucksvoll

Es war ein Experiment. Erstmals fand solch eine Veranstaltung in der Region Hanau statt und dann noch im neuen Stadthaus Bruchköbel, in dem Bürgermeisterin Sylvia Braun und der neue Bruchköbeler Pfarrer Alexander Best die Teilnehmer begrüßten. Das Experiment gelang eindrucksvoll. „Auf neuen Wegen den Glauben gemeinsam erleben und feiern - ein froher Tag für die ganze Region." Diese Aussage bzw. Hoffnung für diesen Tag bestätigte sich. Das zeigt sich deutlich in den Zahlen und Rückmeldungen. Im Tagesverlauf erlebten 150 Personen diesen Tag, deutlich mehr als erwartet und dies, obwohl Corona etliche Angemeldete am Kommen hinderte. Den Rejoice-Lobpreisgottesdienst am Abend feierten über 200. Die schriftlichen Rückmeldungen ergeben, dass bei den Teilnehmern die Erwartungen im höchsten Maße erfüllt oder übertroffen und ihr Glaube gestärkt wurde.

Es war gelungen, kompetente Impulsgeberinnen und Impulsgeber nach Bruchköbel zu holen.  Bischof Dr. Michael Gerber, Dechant Andreas Weber, Pater André Kullas und Pater Patrick Vey, Doris Pausch und Team aus Gelnhausen, Paul Kowalski (ehemaliger Jugendreferent Hanau), Romina Mallwitz (Schauspielerin) und Andre Literski mit der Band Rückenwind aus Neuhof inspirierten und berührten die Teilnehmer. Die Impulse, Predigten, Anspiele und der Austausch in den Impulsen am Nachmittag waren wertvolle Zeiten für den eigenen Glaubensweg. Die Band Rückenwind aus Neuhof führte gefühlvoll in den Lobpreis Gottes.

Pfarrer Weber benannte in seinen Ausführungen glaubensstärkende Vorbilder, wie zum Beispiel  Klara und Franz von Assisi sowie den computerbegeisterten italienischen Jugendlichen Carlo Acutis, der mit 15 Jahren an Leukämie starb.

In den Impulsen am Nachmittag war der Austausch der Teilnehmer ein wesentliches Element. Themen waren unter anderem innovatives Handeln, wie kann ich jungen Menschen die Frohe Botschaft verkünden, die Erfahrungen des Zusammenschlusses von Pfarrgemeinden und die Bedeutung des Lobpreises.

Der Tag endete mit einem wunderbaren Rejoice-Lobpreisgottesdienst, der mit einem ergreifenden Theaterstück von Romina Mallwitz startete. Jairus und seine Frau erleben, dass Gott ihnen in ihrem Leid ganz nahe ist und es sich trotz allem lohnt zu glauben. Bischof Dr. Michael Gerber nahm in seiner Predigt immer wieder geschickt Bezug auf das Anspiel und warf die Fragen auf  „Aus welcher Botschaft lebe ich? Und welche Dynamik prägt mich?“ auf. Dies sei aufgrund der erschreckenden Botschaften, die uns täglich erreichen eine grundsätzliche Frage des eigenen Lebens. Leitet sich meine Botschaft aus dem Evangelium ab?

„Es war ein sehr inspirierender, ein wirklich „wunder“barer Tag. Herzlichen Dank,“ so die Aussage einer Teilnehmerin. „Die Mühe und Arbeit hat sich gelohnt! Vielen Dank an ALLLE, die diesen Tag möglich gemacht haben und es ist zu hoffen, dass dieser Tag bei vielen Teilnehmern noch lange nachhalt“, so Joachim Rechholz der für die Moderation und Organisation zuständig war.

Sankt Familia lädt zu Kirchweihfest und Missio-Essen ein

Nach dem feierlichen Gottesdienst am 23. Oktober um 10.45 h anlässlich des Kirchweihfestes der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia (Riedstraße 5, Bruchköbel) findet ab ca. 12.00 h das traditionsreiche Missio-Essen im Haus Shalom statt. Das Angebot besteht in diesem Jahr aus Hackbraten mit Salzkartoffeln und Gemüse und einem vegetarischen Gemüseauflauf. Abgerundet wird der Mittagstisch von hausgemachter Roter Grütze.

Der Erlös des Missio-Essens ist für die Landwirtschaftsschule „Sankt Konrad“ in Uganda bestimmt, die 2008 gegründet wurde und in der junge Menschen sowohl ihre Schulausbildung beenden als auch Handwerkliches erlenen können.

Lassen Sie also am Sonntag den 23.10. die eigene Küche kalt und genießen Sie das schmackhafte Mittagessen von Sankt Familia in gemütlicher Runde. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Neue Strukturen für einen lebendigen Glauben

Pfarreientwicklung im Bistum Fulda: Rahmen für die Zukunft

Das Bistum Fulda stellt seine Pfarreien neu auf: Bis in die 2030er Jahre hinein entstehen aus bisher rund 200 Gemeinden 28 neue Pfarreien. Diese werden mit veränderten Aufgaben und Verantwortlichkeiten den organisatorischen Rahmen für den Kernauftrag der Kirche bilden: Die Glaubensvermittlung und die Seelsorge. Nun veröffentlicht das Bistum Fulda die Karten der künftigen Pfarreien. Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Prälat Christof Steinert erläutern Gründe, Ziele und Haltungen, die hinter dem Entwicklungs-Prozess stehen. Eine Serie von Videos begleitet den Weg.

 

„Gesellschaft und Kirche haben sich stark verändert in den vergangenen Jahrzehnten“, betont Generalvikar Prälat Christof Steinert. „Wir stellen uns den Herausforderungen und nehmen sie aktiv an.“

Die Herausforderungen sind bekannt: Weniger Pfarrer, weniger Gläubige, zurückgehende Einnahmen. Dazu eine moderne, säkulare Gesellschaft, in der die Wege zum Glauben und tiefer in die Beziehung zu Jesus Christus und seiner Botschaft hinein anders verlaufen als bisher. Um das Evangelium unter diesen veränderten Voraussetzungen auch in Zukunft verkünden zu können, stellt die katholische Kirche im Bistum Fulda ihre Pfarrei-Struktur neu auf.

 

Orientierungs-Rahmen

Auf dem Weg dorthin hat jede Pfarrei ihren je individuellen, auf die örtliche Situation zugeschnittenen Zeitablauf: Die neuen Pfarreien sollen sich perspektivisch bis in die 2030er Jahre hinein zusammenfinden.

Der nun gesetzte Rahmen bietet dafür Orientierung: Größere Investitionsentscheidungen etwa können nun schon mit Blick auf ihre Wirkung und Bedeutung für die künftige Pfarrei getroffen, pfarrei-übergreifende Angebote so entwickelt werden, dass sie auch in der neuen Struktur ihre Heimat finden.  

Zu den Prozessen wird es Informationen, Anregungen und Hinweise geben, wie sich diese neuen, größeren Pfarreien mit Inhalt und Leben füllen lassen und wie die Gemeinde der Zukunft aussehen kann. Diese inhaltliche Dimension wird das Bistum Fulda organisatorisch und kommunikativ begleiten, den Verantwortlichen vor Ort dabei aber vor allem große Gestaltungsspielräume überlassen.  

 

Vernetzung

Schon jetzt ist klar: Eine zentrale Antwort auf die Fragen der Zeit ist eine stärkere Vernetzung unterschiedlicher Akteure und Angebote über Pfarreigrenzen hinweg. „Von so einem Netzwerk der ersten christlichen Gemeinden berichten uns bereits die Schriften des neuen Testaments“, sagt Bischof Gerber. Unterschiedliche Kontakte und Erfahrungen mit dem Glauben sind heute wichtiger als je zuvor, ist der Fuldaer Bischof überzeugt. 

 „Selbst wenn wir genügen Priester hätten, wenn wir genügen Hauptamtliche hätten, wenn wir genügend Geld hätten, müssten wir dennoch den Weg einer deutlich stärkeren, verbindlichen Vernetzung gehen“, betont Gerber in einem Video zur Pfarreientwicklung auf der Homepage und dem YouTube-Kanal des Bistums Fulda. „Ich beobachte vor allem bei jungen Menschen, dass der Glaube dort wächst, wo Erfahrungen des Heimatortes ergänzt werden durch Erfahrungen bei überörtlichen Veranstaltungen“, berichtet Gerber. „Die Begegnungen mit anderen, bislang unbekannten suchenden Menschen können die Qualität von Schlüsselerlebnissen haben: Momente, in denen Menschen einen tieferen Zugang zu sich selbst und zu Gott finden.“

 

Vielfalt und Austausch

In einem pfarrei-übergreifenden Netzwerk können dann auch Angebote und Aufgaben geteilt werden, betonen Bischof Gerber und Generalvikar Steinert: Nicht alles muss demnach zu jeder Zeit an jedem Ort angeboten werden – die Kirche der Zukunft lebt auch von der Vielfalt und vom Austausch.

Das gilt auch für die innere Organisation der einzelnen Pfarreien, in denen Haupt- und Ehrenamtliche sich Aufgaben und Verantwortungen noch stärker als bisher teilen werden und wo neben der Gesamtpfarrei auch einzelne Kirchorte eigenen Gestaltungsspielraum haben sollen. 

 

Abschied und Neubeginn

Dabei heißt es auch Abschied von Gewohntem zu nehmen. Dass das auch mit Trauer und Enttäuschung verbunden ist, ist Bischof Gerber sehr bewusst:„Viele Menschen haben in die bisherigen Strukturen sehr viel an persönlichem Engagement, an Vision und Emotion investiert. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt er.

Doch nun stellen sich viele Fragen noch einmal neu. Vor allem für jene Generationen, die in einer modernen, säkularen Gesellschaft neu in den Glauben hineinwachsen. Aufgabe und Ziel sei es zuallererst, „dass in möglichst unterschiedlichen Menschen der Glaube möglichst lebendig ist“, betont Bischof Gerber die hinter dem Prozess stehende Haltung. „Dieser Glaube kann eine entscheidende Kraft sein, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.“

 

Gemeinsamer Weg

Der Neubeschreibung der Pfarreikarten ging ein langer und intensiver Weg mit vielen Informationsveranstaltungen und Gesprächen mit den Beteiligten voraus. Dabei sind zahlreiche Anregungen, Vorschläge und Wünsche aus den heutigen Pfarreien in die Entwicklung eingeflossen.

„Wir danken allen Beteiligten für ihr engagiertes Mitdenken und Ringen um gute Lösungen“, betonen Bischof Gerber und Generalvikar Steinert. „Nun wollen wir auch den weiteren Prozess gemeinsamen mit den vielen engagierten Menschen im Bistum Fulda gestalten.“ www.pfarreientwicklung.bistum-fulda.de

 

 

Info

 

Eigene Homepage zur Pfarreientwicklung

Weitere Infos zur Pfarreientwicklung stellt das Bistum Fulda auf einer eigenen Homepage im Internet zur Verfügung. Dort finden sich neben den Karten der künftigen Pfarreien auch einordnende Texte und vor allem Videos. In den ersten beiden Folgen sprechen Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Prälat Christof Steinert über Gründe und Ziele der Pfarreientwicklung, über ihre Motivationen und Haltungen und darüber, was ihnen Hoffnung macht.

Weitere Videos mit Akteuren aus den Gemeinden vor Ort werden im Rahmen dieser Serie folgen. Einen Ausblick darauf sowie eine erste Zusammenfassung des Themas gibt auch schon der Trailer „Auf dem Weg in die Zukunft – Pfarreientwicklung im Bistum Fulda“.www.pfarreientwicklung.bistum-fulda.de

Faszination Jesus – Glauben stärken und verkünden Impulstag des Dekanats Hanau in Bruchköbel

In wenigen Wochen ist es soweit. "Auf neuen Wegen den Glauben gemeinsam erleben und feiern - ein froher Tag für die ganze Region", so Dechant Andreas Weber. Bei diesem Impulstag am 15. Oktober 2022 im Stadthaus Bruchköbel (Hauptstr. 32) geht es um Motivation und Stärkung des Glaubens und wie Menschen von diesem Glauben begeistert werden können. Dieser Tag wird getragen vom Dekanat Hanau.

Es ist gelungen, kompetente Impulsgeberinnen und Impulsgeber nach Bruchköbel zu holen. Inspirierende Impulse werden unter anderem von Bischof Dr. Michael Gerber, Dechant Andreas Weber, Patres der Makellosen Jungfrau Maria (OMI), Doris Pausch und Team aus Gelnhausen, Paul Kowalski (ehemaliger Jugendreferent Hanau), Romina Mallwitz (Schauspielerin) und der Band Rückenwind aus Neuhof weitergegeben. Erfahrungen teilen, über Fragen ins Gespräch kommen, sich über innovative Ideen austauschen, Menschen berühren, Menschen für Jesus begeistern – dazu soll dieser Tag dienen.

Zu den Tagesveranstaltungen sind insbesondere engagierte Christen herzlich willkommen. Eine Anmeldung (Pfarrbüro 06181-73380 oder www.citypastoral-hanau.de ) ist für die Tagesveranstaltungen notwendig. Der Tag klingt mit einem weiteren Höhepunkt aus – um 18.00 Uhr mit einem Rejoice-Lobpreisgottesdienst. Bischof Dr. Michael Gerber wird diesem Gottesdienst vorstehen. Zu diesem Gottesdienst um 18.00 Uhr ist jeder herzlich willkommen. Jung und alt, kirchennah und kirchenfern, allein oder mit Familie, katholisch oder nicht, gläubig oder nicht gläubig. Weitere Informationen sind der Homepage www.citypastoral-hanau.de zu entnehmen.

„Es wartet ein spannender Tag auf uns! Ein Tag, an dem wir starke Impulse für unseren Lebensweg erhalten werden! Herzlich willkommen!“, so Joachim Rechholz, der für die Organisation und Moderation des Tages zuständig ist.

Pfarrer Best und Gemeindereferentin Frau Elm starten gemeinsam in Bruchköbel

Ein besonderes Wochenende erlebten die beiden katholischen Pfarrgemeinden Bruchköbel zu Beginn des Oktobers. Zum gemeinsamen Start in die neuen Aufgaben wurden Pfarrer Alexander Best und Gemeindere-ferentin Frau Johanna Elm herzlich willkommen geheißen. Zunächst fand auf Initiative der beiden „Neuen“ eine Pilgerwanderung mit 7 Stationen statt.
30 Teilnehmer aus den beiden Kirchengemeinden sowie Familienmitglieder des neuen Pfarrers versammelten sich bei zunächst windigem, regnerischen Wetter an der evangelischen Kirche in Marköbel. Von hier aus wartete ein ca. 11 km lange Strecke auf die Wanderer. Zu Beginn betonte Pfarrer Best die besondere Bedeutung eines Pilgerweges, der darin besteht, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, nicht nur auf der Suche nach Gott, sondern damit auch seinen eigenen Glauben zu bekunden. So erlebten alle diese Pilgerung als Möglichkeit, neue und bekannte Menschen zu treffen, gute Gespräche zu führen und auch eine kleine Einkehr zu sich selbst zu unternehmen. Von Marköbel wurde gestartet und die Strecke verlief über die Hirzbacher Kapelle nach Sankt Bonifatius in Butterstadt. An jeder dieser und der folgenden Stationen wurden thematisch bedeutungsvolle Lebensaspekte aufgegriffen und in kleinen Andachten mit Impulsen, Liedern und Fürbitten gedacht. Gebete und besinnliche Reflektionen zu alltäglichen Aspekten wie Krankheit, Familie, Gemeinschaft und Gemeinde sowie zu dem so wichtigen Zusammenwirken mit den eigenen Begabungen und Talenten gaben den Pilgern „geistige und spirituelle Nahrung“. An zwei Stationen gab es dann auch die Gelegenheit, sich mit einem kleinen Imbiss für die nachfolgenden Etappen körperlich zu stärken.
Von Butterstadt verlief der Weg dann weiter über die evangelische Kirche in Niederissigheim ins Stadtgebiet Bruchköbel. Pfarrer Best und Gemeindereferentin Frau Elm lagen auf der ausgewählten Route auch der ökumenische Gedanke und Zusammenhalt am Herzen.
Das Etappenziel der evangelischen Kirchengemeinde in Niederissigheim und die gemeinsam gestalte Andacht der beiden evangelischen Pfarrer Holger Siebert und Dr. Martin Abraham der Jakobuskirche mit Pfarrer Best belegten eindrucksvoll den gemeinsamen Wunsch nach einem gedeihlichen und vertrauensvollen Miteinander. Die beiden katholischen Pfarrgemeinden Bruchköbel Sankt Familia und Erlöser der Welt waren selbstverstän- dlich zentrale Etappenziele auf diesem Pilgerweg. In beiden Gemeinden werden Pfarrer Best und Gemeindere-ferentin Frau Elm ihren primären Wirkungskreis haben. In einer Abschlussandacht, die neben den eifrigen Pilgern auch zahlreiche Gläubige besuchten, dankte man für diesen erlebnisreichen Pilgertag und die zahlreichen Erfahrungen mit Begegnungen, Gesprächen, Gebeten und Besinnungsphasen. Am Ende konnten sich dann alle bei einem gemütlichen Beisammensein im Don Bosco Haus von Erlöser der Welt mit Fleischkäse und Salaten stärken und die Tageseindrücke Revue passieren lassen. Ein besonderes Highlight war sicherlich der Sonnenschein, der – anfänglich nicht denkbar – die Wanderer auf der zweiten Streckenhälfte begleitete.
Am Sonntag fand dann unter großer Beteiligung der beiden Kirchengemeinden Sankt Familia und Erlöser der Welt das festliche Hochamt zur Einführung des neuen Pfarrers statt. Bis auf den letzten Platz war die Kirche gefüllt, online konnte man ebenso dem Gottesdienst folgen.
In der Begrüßungsansprache verlas Dechant Andreas Weber zunächst das Ernennungs- dekret von Bischof Dr. Michael Gerber aus Fulda und betonte gleichzeitig die lange Zeit der fast zweijährigen Vakanz für die Position. Im nachfolgenden Gottesdienst fand eine würdige und festliche Einführung von Pfarrer Alexander Best statt. Neben Dechant Andreas Weber zelebrierten weitere 6 Geistliche aus den Nachbargemeinden sowie aus der Ursprungsgemeinde des neuen Pfarrers dieses Festhochamt. In zahlreichen An- und Bemerkungen wurde erkennbar, wie wichtig für die Gläubigen aus beiden Gemeinden diese Wiederbesetzung ist und welche Hoffnungen und Wünsche damit verbunden sind.
In einer sehr persönlichen Ansprache verdeutlichte der neue Pfarrer Alexander Best seine Zukunftsvorstellungen von der pastoralen Teamarbeit. Er betonte die besondere Zuversicht, dass alle Kräfte – ob haupt- oder ehrenamtlich – eine gemeinsame Vision in Verbundenheit mit dem eigenen Glauben und mit Gott entwickeln und zusammenleben. Hier gilt es insbesondere, einerseits die Vergangenheit und das Bewährte im Blick zu behalten, andererseits die Bereitschaft und Offenheit zu entwickeln, Neues anzugehen und auszuprobieren. Pfarrer Alexander Best zahm Bezug auf seine bisherige Funktion als Jugendpfarrer, indem er auf die Bedeutung hinwies, eine gute Synergie zwischen Tradition und Aufbruch hinzubekommen. In seiner Begrüßungsansprache waren die Aussagen wie „Vielfältigkeit nutzen“, „Kräfte freisetzen“, „Potenziale heben“ und „neue Horizonte zu eröffnen“ zentrale Botschaften seines zukünftigen Handelns. Dabei will er alle Kräfte nutzen, die ein Zusammenwachsen und eine gemeinsame Entwicklung unterstützen.
Als symbolischen Akt wurde dann die Schlüsselübergabe durch Dechant Weber vollzogen.
Die Messdiener hatten ein Schlüsselbund vorbereitet, das sinnbildhaft als Türöffner für die verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen stand.
Im nachfolgenden Gottesdienst wurden dann durch den Kirchenchor und die Gemeindeband festliche Lieder angestimmt und zum Mitsingen animiert.
Bevor dem Abschlusssegen gab es dann zahlreiche Begrüßungs- und Willkommens-wünsche aus lokaler Politik, Pfarr- und Verwaltungsgemeinde, Pfadfindern, Messdienern sowie der evangelischen Pfarrgemeinde Jakobus - nicht nur für den neuen Pfarrer, sondern auch für die neue Gemeindereferentin Johanna Elm. Allen voran begrüßte Frau Bürgermeisterin Sylvia Braun das neue pastorale Tandem und warb auch auf der städtischen Ebene für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wie ein roter Faden zog sich durch alle Ansprachen der Wunsch und die damit verbundene Erwartung, dass durch die beiden „Neuen“ ein gutes Miteinander gefördert wird und dass viele Themen wiederbelebt und mit Initiativkraft angegangen werden. Das Festhochamt schloss nach fast 2,5 Stunden mit dem feierlichen Abschlusssegen und dem Empfinden vieler Gottesdienstbesucher, dass die Botschaft nach einem Neuanfang und Aufbruch durch Pfarrer Best und die Gemeindereferentin Frau Elm spürbar wurde. Im Anschluss konnte man dann bei einem reichhaltigen und vielfältigen kulinarischen Angebot in persönlichen Gesprächen und Begegnungen das Erlebte und Erfahrene miteinander austauschen. So schloss das Einführungswochenende mit vielen positiven Erlebnissen und der Freude auf ein gedeihliches Miteinander. Mit großer Dankbarkeit und Zufriedenheit – gerade unter der Beteiligung vieler ehrenamtlicher Hände – schaut man erwartungsvoll und positiv in die Zukunft.

Pastoralverbundsmesse in kath. Kirchengemeinde St. Familia in Bruchköbel

Am Sonntag, den 18.09.2022 feierten die katholischen Christen aus den Pfarrgemeinden von Bruchköbel, Niederdorfelden, Schöneck/Kilianstädten und Windecken zusammen ihre Pastoralverbundsmesse. Ein Pastoralverbund ist ein Zusammenschluss selbständig bleibender Pfarrgemeinden, die jedoch eng zusammenarbeiten und sich ergänzen.

Die Heilige Messe mit den 3 Zelebranten Pfr. Eric Mambu, Pfr. I. Emejulu und Pfr. Z. Kowalczyk stand unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft schauen“.


Dabei standen die Fragen im Mittelpunkt.:

Wie kann der neue Verbund ein Ort des Glaubens werden?

Wie kann er zu einem Ort des Willkommens werden?

Trotz vieler noch bestehender Unklarheiten gilt es, mit Entschlossenheit in die Zukunft zu gehen. Unsere von Gott gegebenen Talente soll jeder persönlich investieren. Unsere Talente sind ein Geschenk von Gott und jeder einzelne kann das einbringen, was Gott ihm geschenkt hat.

Im Anschluss gab es noch viel Zeit für Begegnung bei Leckereien vom Grill bzw. Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal.

"Rund um die Kirche" der DPSG Pfadfinder des Stamm Shalom Bruchköbel

Am Samstag, den 17.09.2022 haben sich die Pfadfinder der Gemeinde traditionell getroffen, um rund um die Kirche aufzuräumen.

Aktivitäten wie Pflaster von Unkraut befreien, Biertischgarnituren wieder festschrauben, Kirchenbänke wischen und mehr standen auf dem Programm. Viele Hände haben zu einer schnellen Erledigung der Arbeiten beigetragen. Dabei wurde auch viel Gelacht und Späße gemacht. Parallel hatten sich die Mitglieder des Pfarrgemeinde- und des Verwaltungsrats zur Vorbereitung des Treffen im Pastoralverbund getroffen,
so das ein emsiges und buntes Treiben rund um die Kirche erlebbar war.


Für die fleißigen Pfadfinderhände gab es ein warmes Mittagessen und nach den letzten Arbeiten danach trafen wir uns nachmittags, um bei Kaffee und Kuchen, gemeinsam mit den Eltern der Kinder die Erinnerungen an unser schönes Sommerlager mit einem gelungenem Film aufzufrischen.


Es war ein sehr gelungener Tag

Einführung Pfarrer Alexander Best und Gemeindereferentin Johanna Elm


Pastoralverbundsmesse 2022 in St. Familia


Fronleichnam/Pfarrfest Sankt Familia 2022


Feierliches Fronleichnam und fröhliches Pfarrfest 2022

Nach einer zweijährigen, coronabedingten Zwangspause konnten die beiden katholischen Pfarrgemeinden Bruchköbel – Erlöser der Welt und Sankt Familia – bei herrlichem Sommerwetter das Fronleichnamshochamt auf dem Freien Platz in Bruchköbel feiern. Ca. 400 Gläubige nahmen an diesem festlichen Gottesdienst teil, der von den beiden Pfarrern Eric Mambu und dem pensionierten Heribert Jünemann zelebriert wurde. In seiner Predigt ging dann Herr Pfarrer Mambu auf die Bedeutung von Fronleichnam ein. Er betonte, dass dieser Tag, an dem in besonderer Weise der Leib Christi geehrt wird, eine Demonstration unseres Glaubens ist und wir als Christen „kleine, lebendige Monstranzen sind, die Gott in die Welt tragen“. Der evangelische Posaunenchor sorgte während des Gottesdienstes für den musikalischen Rahmen.

An die Heilige Messe schloss sich eine Prozession an, bei der die Gläubigen einen Festzug unter Gebet und Gesang von der Innenstadt zur katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia bildeten, in deren Mittelpunkt die von den beiden Pfarrern getragene Monstranz mit dem „Allerheiligsten“ stand.

Nach dem Abschlusssegen in der Kirche wurde dann das bunte Pfarrfest der beiden Gemeinden gefeiert. Rund um Sankt Familia hatten sich viele ehrenamtliche Helfer mit großem Engagement auf die zahlreichen Besucher vorbereitet. Neben den kulinarischen Leckereien und Getränken hatten die Pfadfinder für die Kinder eine Schminkecke eingerichtet und boten in ihrer großen Jurte Stockbrot an. An einer langen Kuchentheke konnten sich auch die „Süßmäulchen“ bedienen.

Ein besonderer Moment bot sich den Gästen, als sich der neue Pfarrer Alexander Best und
die Gemeindereferentin Frau Johanna Scheich vorstellten, die beide ihre Aufgaben ab Oktober übernehmen werden. Es war allseits spürbar, wie groß die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit und Zusammenarbeit ist. Beide nutzten die Gelegenheit, im small talk mit den Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen. Im Laufe des Nachmittags gesellten sich dann noch Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu aus Windecken, der ja über 2 Jahre zusätzlich die Administration in Sankt Familia übernommen hatte, und der evangelische Pfarrer Dr. Burkhard von Dörnberg aus Niederissigheim dazu.

Angeregte Diskussionen und eine fröhliche Stimmung sorgten für einen gelungenen Tag. Es wurde bis in den Abend hinein gefeiert. Ein besonderer Dank gilt allen Mitstreitern, die mit viel Enthusiasmus und Engagement den Gottesdienst und das Pfarrfest ermöglichten.

'Erlöser der Welt' und 'Sankt Familia' laden zu Pfarrfest an Fronleichnam ein

Nach einer zweijährigen, coronabedingten Zwangspause konnten die beiden katholischen Pfarrgemeinden Bruchköbel – Erlöser der Welt und Sankt Familia – bei herrlichem Sommerwetter das Fronleichnamshochamt auf dem Freien Platz in Bruchköbel feiern. Ca. 400 Gläubige nahmen an diesem festlichen Gottesdienst teil, der von den beiden Pfarrern Eric Mambu und dem pensionierten Heribert Jünemann zelebriert wurde. In seiner Predigt ging dann Herr Pfarrer Mambu auf die Bedeutung von Fronleichnam ein. Er betonte, dass dieser Tag, an dem in besonderer Weise der Leib Christi geehrt wird, eine Demonstration unseres Glaubens ist und wir als Christen „kleine, lebendige Monstranzen sind, die Gott in die Welt tragen“. Der evangelische Posaunenchor sorgte während des Gottesdienstes für den musikalischen Rahmen.

An die Heilige Messe schloss sich eine Prozession an, bei der die Gläubigen einen Festzug unter Gebet und Gesang von der Innenstadt zur katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia bildeten, in deren Mittelpunkt die von den beiden Pfarrern getragene Monstranz mit dem „Allerheiligsten“ stand.

Nach dem Abschlusssegen in der Kirche wurde dann das bunte Pfarrfest der beiden Gemeinden gefeiert. Rund um Sankt Familia hatten sich viele ehrenamtliche Helfer mit großem Engagement auf die zahlreichen Besucher vorbereitet. Neben den kulinarischen Leckereien und Getränken hatten die Pfadfinder für die Kinder eine Schminkecke eingerichtet und boten in ihrer großen Jurte Stockbrot an. An einer langen Kuchentheke konnten sich auch die „Süßmäulchen“ bedienen.

Ein besonderer Moment bot sich den Gästen, als sich der neue Pfarrer Alexander Best und
die Gemeindereferentin Frau Johanna Scheich vorstellten, die beide ihre Aufgaben ab Oktober übernehmen werden. Es war allseits spürbar, wie groß die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit und Zusammenarbeit ist. Beide nutzten die Gelegenheit, im small talk mit den Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen. Im Laufe des Nachmittags gesellten sich dann noch Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu aus Windecken, der ja über 2 Jahre zusätzlich die Administration in Sankt Familia übernommen hatte, und der evangelische Pfarrer Dr. Burkhard von Dörnberg aus Niederissigheim dazu.

Angeregte Diskussionen und eine fröhliche Stimmung sorgten für einen gelungenen Tag. Es wurde bis in den Abend hinein gefeiert. Ein besonderer Dank gilt allen Mitstreitern, die mit viel Enthusiasmus und Engagement den Gottesdienst und das Pfarrfest ermöglichten.

Glaubensweg mit Bischof Michael an Christi Himmelfahrt 2022


Kirche unterwegs 2022


Glaubensweg mit Bischof Michael an Christi Himmelfahrt

Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber wird an Christi Himmelfahrt ein festliches Pontifikalamt unter freiem Himmel feiern - im Schlosspark in Hanau-Wilhelmsbad, am 26. Mai, um 10.00 Uhr.

Das Pontifikalamt mit Bischof Dr. Michael Gerber findet "Open Air" im Wilhelmsbader Schlosspark statt, zwischen der wunderschönen Schlosskulisse und dem historischen Pferdekarussel.

Alle Gottesdienstbesucher sind nach dem Hochamt eingeladen, an der traditionellen "Flurprozession" mit dem Bischof teilzunehmen. Die Prozession, mit Gebeten um den Frieden in der Ukraine, der Bewahrung der Schöpfung und um eine gute Ernte in diesem Jahr, führt von Schlosspark Wilhelmsbad zur Kirche St. Elisabeth nach Hanau-Kesselstadt.


Pilgerweg - vor allem auch für Jugendliche

Am Nachmittag wird Bischof Gerber zu einem besonderen Pilgerweg nach Bruchköbel aufbrechen: Dieser Glaubensweg stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie Gott persönliche Wege begleitet. Junge Menschen werden Zeugnis geben, wie sie den Glauben erlebt und erfahren haben und wie Gott in ihrem Leben gewirkt hat. Der Pilgerweg endet an der Pfarrkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Familia in Bruchköbel.

Weltjugendtag 2023 in Lissabon - Bistumsfahrten

Weltjugendtag 2023 in Lissabon - Bistumsfahrten

Nach langer Pause öffnet St. Bonifatius endlich wieder seine Pforte

„Nun jauchzt dem Herren alle Welt“, klang es am Sonntagmorgen voller Inbrunst und Freude aus der kleinen Kirche St. Bonifatius in Butterstadt. Nach Corona-bedingter Pause fand hier am 08. Mai nach über zwei Jahren endlich wieder der erste Gottesdienst statt. „Lange hat es gedauert“, so Pfarrer Ifeanyi Emejulu. „Umso mehr schönes ist es, dass wir ab jetzt wieder regelmäßig in dieser wunderschönen alten Kirche die Heilige Messe zusammen feiern können.“ St. Bonifatius wurde im September 1867 geweiht und gehört zur Pfarrgemeinde Sankt Familia, Bruchköbel.

Ab sofort findet hier jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 8.15 h ein Gottesdienst statt.

Heilige Kommunion in Sankt Familia

Am Sonntag, 01. Mai 2022, fand in der katholischen Kirche Sankt Familia in Bruchköbel die Feier der Erstkommunikation statt. Aufgrund der Gruppengröße gab es zwei Gottesdienste, um einen würdigen
und festlichen Rahmen zu ermöglichen.

Während der Heiligen Messen unter Führung von Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu empfingen 21 Mädchen und Jungen aus Bruchköbel, Rossdorf, Niederissigheim, Oberissigheim und Neuberg erstmalig das "Sakrament der Eucharistie".

Seit September des letzten Jahres trafen sich alle Kommunikanten einmal wöchentlich im Gemeindehaus Shalom, um sich gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Katecheten/innen über mehrere Monate auf diesen Ehrentag vorzubereiten. Die engagierten Eltern bereiteten jeweils diese Stunden mit sehr viel Sorgfalt und Geschick vor, um die Kinder in einer angemessenen, ansprechenden Form mit der Bedeutung des Glaubens, den 7 Sakramenten und der Bedeutung der Heiligen Kommunion vertraut zu machen.

Das Motto der diesjährigen Erstkommunion war "Mit Gott wachsen wie ein Baum!"

Zum Einzug der Messe wurde das Lied "Wir feiern heut ein Fest“ gesungen. Danach sprachen einige der Kinder Grußworte an ihre Eltern, Großeltern, Geschwistern, Paten und die ganze Gemeinde.

In einer dialogisch angelegten Predigt ging Pfarrer Ifeanyi Emejulu auf die Bedeutung der Kommunion ein, indem er durch Fragen und Anmerkungen die Kinder in seine Botschaft einbezog. Grundaussage war, Jesus Christus als guten und dauerhaften Freund für das eigene Leben zu begreifen.

Vor der feierlichen Spendung der Kommunion versammelten sich alle Kommunionkinder mit ihren Paten und der Taufkerze um den Altar, um das Taufversprechen zu erneuern. Am Ende gab es ein Grußwort des Pfarr-gemeinderates und Dankesworte seitens der Katecheten/innen.

In naher Zukunft ist noch ein Opelzoobesuch geplant, um einen freudigen Ausklang der gemeinsamen Zeit zu schaffen. Darüber hinaus werden sich einige Kommunionkinder zukünftig in die Gemeinde einbringen, sei es durch Messdienertätigkeiten oder die Aktivitäten als Wölflinge in der Pfadfindergruppe.

Neuer Pfarrer in St. Familia und Erlöser der Welt ab 01.10.22

Pfarrer Alexander Best
Pfarrer Alexander Best

Liebe Schwestern und Brüder in Bruchköbel,

im Herbst werde ich als Ihr neuer Pfarrer in die Pfarrei St. Familia und Erlöser der Welt kommen.

Vielleicht haben wir uns schon gesehen, denn ein paar Mal war ich zu Gast in „Sankt Familia“: Die Gruppe Rejoice hatte mich zu einem bewegenden Gottesdienst eingeladen und gelegentlich war ich einfach zur Messvertretung an einem Wochenende der nun schon länger dauernden Vakanz nach Bruchköbel gekommen. In diesem Jahr durfte ich schon Ostern mit der Gemeinde in Sankt Familia feiern und habe dort mit einigen Engagierten und Verantwortlichen ersten Kontakte knüpfen können. Das war ein sehr schöner Einstieg und ich kann sagen, ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben!

In den mir verbleibenden Monaten als Jugendpfarrer werde ich noch einmal Ministranten zur Pilgerfahrt nach Rom begleiten und schließlich im Rahmen des großen diözesanen Jugendfestes „Praise im Park“ im Klosterpark Hünfeld mein Wirken als Jugendpfarrer beenden. Für mich gilt es hier in Fulda einige Projekte und Entwicklungen im Kontext der Bistumsprozesse und meiner Abteilung zu einem guten Abschluss zu bringen, um sie gut übergeben zu können. Gleichzeitig möchte ich den Start als Pfarrer in den beiden Pfarreien in Bruchköbel gut mit Ihnen vorbereiten. Dazu habe ich mich schon mit Pfarrer Eric Mambu Tulengi getroffen und freue mich auch auf die Zusammenarbeit mit ihm und den Engagierten von „Erlöser der Welt“. Auch Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu habe ich schon kennengelernt, da wir beide Mitglieder des Priesterrates sind.

In gewisser Weise wird die neue Stelle für mich eine Rückkehr in den Süden des Bistums, denn in Hanau habe ich als Praktikant und Diakon 2010 meinen Dienst begonnen. Zwischenzeitlich war ich in Eiterfeld und Stadtallendorf als Kaplan eingesetzt. Dort haben - wie vielerorts - die Bemühungen um eine intensivere Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden eine große Rolle gespielt hat.

Seit Sommer 2017 bin ich Diözesanjugendpfarrer und BDKJ-Präses und habe hier vor allem durch Vorstandstätigkeiten das großartige Engagement Jugendlicher und junger Erwachsener in unseren Jugendverbänden kennengelernt. Darüber hinaus gehörten besonders die großen jugendpastoralen Veranstaltungen wie die Ministranten Romwallfahrt, der Weltjugendtag und die 72-Stunden-Aktion gemeinsam mit dem BDKJ in meinen Verantwortungsbereich. Durch die verschiedenen Funktionen und Rollen war und bin ich Mitglied mehrerer diözesaner Gremien und so auch immer mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinden in Kontakt geblieben. Diese und viele weitere Erfahrungen bringe ich gerne mit in die Gemeinden in Bruchköbel und möchte mit Ihnen gemeinsam anstehende Veränderungen gestalten.

Herzliche Grüße!

Alexander Best, Jugendpfarrer

Leiter der Abteilung Jugend und junge Erwachsene

13 Kinder feierten ihren „Weißen Sonntag“ in Sankt Familia mit Schnee

Am 02. April war es endlich so weit: Nach einem Jahr Wartezeit fand in der katholischen Kirche Sankt Familia (Riedstraße 5, Bruchköbel) endlich wieder die Feier der Erstkommunion (von lateinischen „communio“ = Gemeinschaft) statt.

In einem Gottesdienst, den Pfarrer Ifeanyi Emejulu gemeinsam mit Kanonik Edward Ogrodowicz hielt, empfingen 13 Mädchen und Jungen erstmalig das "Sakrament der Eucharistie". Das Motto „Labyrinth des Lebens“ der seit 2020 andauernden Vorbereitung war mehr als passend für diesen Jahrgang: Aufgrund der Corona Pandemie hatten die Kinder im letzten Jahr nicht zur Kommunion gehen können.

„Verirren, umkehren, nicht aufgeben - all das gehört zum Leben und auch zum Glauben dazu“, so Pfarrer Ifeanyi Emejulu. „Gott begleitet uns auf unserem Weg und hilft uns, unser Ziel zu erreichen. Wir freuen uns mit Euch, dass auch ihr euer Ziel heute erreicht habt.“

Während der feierlichen Messe erneuerten die Kinder gemeinsam mit ihren Paten ihr Taufversprechen und bestätigten damit erstmalig selbst, dass sie an Gott glauben. Während der folgenden Eucharistie empfingen sie die Hostie und wurden so in die Mahlgemeinschaft aufgenommen. Die Gemeinde Sankt Familia freut sich mit den 13 Kommunionkindern und ihren Familien und bedankt sich herzlichst bei den Katechetinnen Heike Berger, Mariana Guarnieri, Jessi Schütz und Virginia Sikora für ihren Einsatz.

MISEREOR-Sonntag in beiden katholischen Pfarrgemeinden Bruchköbel

Mit der diesjährigen Fastenaktion “Es geht! Gerecht” wird auf den weltweiten Klimaschutz in Alltag und Politik hingewiesen. Denn Naturkatastrophen treffen Menschen in Armut besonders stark. Wie sich Menschen vor Extremwetter schützen können, zeigen Beispiele aus Bangladesch und den Philippinen.
Beide katholischen Kirchengemeinden in Bruchköbel werden am Sonntag, 03. April 2022, auf dieses
Thema in ihren Gottesdiensten eingehen Traditionell findet dann im Anschluss an die beiden Gottesdienste das diesjährige Missioessen statt, Die beiden Gemeinden unterstützen dabei jeweils mit eigenen Projekten seit einigen Jahren diese Fastenaktion.
“Erlöser der Welt”, Varangeviller Str. 26, lädt um 11.30 Uhr zu dem allseits beliebten Heringsessen ein, als Alternative wird es ein Kräuterquarkgericht mit Pellkartoffeln geben.
Mit dem Erlös soll die Grundschule St. Kizito Luuma in der Partnergemeinde Katimba/Uganda renoviert und erweitert werden, um Kindern in Uganda eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Parallel zu diesem Angebot lädt die katholische Kirchengemeinde “St. Familia”, Riedstraße 5, um 11.45 Uhr zum traditionellen und leckeren Eintopfessen ein. Es wird einen Erbsen- und alternativ einen Hühnersuppeneintopf geben. Wer sich ein Behältnis mitbringt, kann gerne auch etwas zum Mitnehmen erhalten. Auch hier gibt es seit vielen Jahren ein festes Spendenziel. Der Erlös fliesst der Landwirtschaftsschule „St. Konrad“ im Süden Ugandas zu. Diese Region zählt zu den ärmsten im Lande. Die Schule wurde 2008 von Dr. Pastor Mpora, dem Vize-Rektor des Priesterseminars Katigondo gegründet.
Beide Kirchengemeinden freuen sich auf den Besuch vieler Menschen, um die beiden Projekte mit einer großzügigen Spende zu unterstützen.
Alle sind herzlich willkommen. Es gilt für beide Veranstaltung die 3 G-Regel.

„Es geht! Gerecht“ – Fastenaktion 2022

Die Fasten- und Passionszeit ist in diesem Jahr eine Einladung an uns alle, sich bewusst zu werden, dass ein gemeinschaftliches Streben möglich ist nach einer Welt, in der alle Menschen in Gerechtigkeit leben können und die Schöpfung auch für zukünftige Generationen bewahrt wird. „Daumen hoch“ für jeden, der sich persönlich für eine gerechtere Welt einsetzt: Für Mensch und Natur gleichermaßen. Gerade in der jetzigen Situation ist genau das aktueller denn je!

Nehmen Sie sich gemeinsam mit uns Raum und Zeit, um für eine gerechtere Welt zu beten und darüber nachzudenken, wie jeder einzelne von uns in seinem Alltag seinen Beitrag leisten kann. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren „Frühschichten“ in die Kirche Sankt Familia (Riedstraße 5, Bruchköbel) jeden Dienstag ab 08.03.2022 bis Ostern um 6 Uhr ein. Wir freuen uns auf Sie!

Impulstag 15. Oktober 2022 mit Bischof Dr. Michael Gerber und weiteren Impulsgebern

Sternsinger Sankt Famila Bruchköbel laden Sie ein zur Online-Botschaft

Wenn Sie die Sternsingeraktion unterstützen wollen, klicken Sie bitte auf das Sternsingerbild

Sternsinger 2022

Liebe Gemeindemitglieder, die Sternsinger können auch dieses Jahr leider nicht persönlich den Segen überreichen. Stattdessen werden wir Ihnen wieder Segenspäckchen in den Briefkasten legen. Diese enthalten neben Gebeten, Fotos unserer Sternsinger und der Krippe auch den Türaufkleber.

Spenden für die Sternsinger können Sie uns überweisen (Details im Segenspäckchen), in einem Umschlag im Pfarrbüro oder während einer Hl. Messe abgeben, oder direkt per click auf das Sternsingerbild. Sie werden dann an die virtuelle Sammelbüchse von St. Familia weitergeleitet.

Interessierte, die ein Segenspäckchen erhalten wollen, melden sich bitte unter der

E-Mail sternsinger-bruchkoebel@t-online.de , oder telefonisch im Pfarrbüro (06181 – 97 63 70).

Die Sternsingergottesdienste finden am Samstag, den 8. Januar um 18 Uhr und am Sonntag, den 9. Januar um 10:30 Uhr statt. Wir freuen uns auf Sie!

Messdiener im Backmarathon für Flutopfer

Backmarathon

Wie wir im Sommer bereits berichteten, sammelten die Messdiener der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia in Bruchköbel für die betroffenen Flutopfer im Ahrtal. So kamen unglaubliche 700,- € für die Zeltlagergemeinschaft in Ahrbrück zusammen.
Das unermüdliche Engagement fand nun seine beeindruckende Fortsetzung. In einer Art Back-marathon wurden 15 kg Weihnachtsplätzchen von den Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 18 Jahren gebacken. Wiederum wurde ein beachtlicher Betrag von 450,- € durch den Verkauf und großzügige Spenden nach den Gottesdiensten erzielt, der ebenso der Jugend im Ahrtal zukommt.

Diese tolle Aktion wurde begleitet von den fleißigen und engagierten Betreuern. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt allen für diese besonders mitfühlende Solidarität.

Sankt Martin führt eine singende Kinderschar durch Bruchköbels Straßen

Sankt Martin in Sankt Familia

Der Anblick, der sich Besuchern beim Betreten der katholischen Kirche St. Familia (Riedstr. 5, Bruchköbel) vergangenen Samstag bot, tat gut: So viele Kinder wie schon lange nicht mehr warteten gespannt mit ihren bunten Laternen auf Sankt Martin.


Die Spannung stieg, als alle Anwesenden mit Geräuschen für Pferdegetrappel, pfeifenden Wind und klirrende Kälte eine kurzweilige Mitmachgeschichte untermalten, in der der später heiliggesprochene Sankt Martin - damals noch römischer Ritter zu Pferd - einem vor Kälte zitternden Bettler begegnet und mit seinem Schwert seinen Mantel in zwei Hälften teilt. Das Kindergottesdienstteam mit Gaby Gabor und Barbara Hollerbach vermittelte im Laufe des Familiengottesdienstes einfühlsam, wo uns allen in unserem Alltag Sankt Martin begegnet und wie wir selbst durch Hilfsbereitschaft Licht und Hoffnung für andere sein können.


Vor der Kirche wartete bereits – trotz Nieselregen - Sankt Martin auf seinem Pferd, um die große Kinderschar mit ihren Eltern singend durch Bruchköbels Straßen rund um die Kirche zu geleiten. Wieder zurück im Pfarrhof sorgten Kinderpunsch und Weckmänner für glänzende Kinderaugen. Dazu spielte der Posaunenchor Bruchköbel unter der der Leitung von Aljet Harberts. Noch auf dem Nachhauseweg summten nicht nur die Kleinen „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“…

Endlich reitet St. Martin wieder durch Bruchköbels Straßen

Die katholischen Kirchengemeinden „St. Familia“ und „Erlöser der Welt“ feiern am kommenden Samstag, den 13.11. gemeinsam das St. Martinsfest. Zuerst findet um 18:00 Uhr ein thematisch gestalteter Familiengottesdienst in der Kirche St. Familia (Riedstraße 5, Bruchköbel) statt. Im Anschluss daran werden Kinder und Erwachsene mit bunten Laternen singend um die Kirche ziehen – angeführt von Sankt Martin auf seinem Pferd. Der krönende Abschluss erwartet alle Teilnehmer im Pfarrhof, wo sich Jung und Alt am Martinsfeuer aufwärmen und mit Kinderpunsch, Weckmännern und Glühwein stärken können.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder ist willkommen!

Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen. Für die Teilnahme am Gottesdienst bitte Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen.

Ausverkauf beim Missio-Essen in Sankt Familia

Missio-Essen in Sankt Familia

Das Missio-Essen der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia in Bruchköbel am Sonntag, den 24. Oktober war ein voller Erfolg. 60 Portionen des in Nordnigeria sehr beliebten Kürbiseintopfes „Miyan Taushe“ als auch Spießbraten mit hausgemachten Kartoffelklößen und Sauerkraut fanden ihre Abnehmer – teils vor Ort unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln als auch als „Lunch to go“ für zu Hause.


Der Erlös dieser Aktion lag bei stolzen 875 EUR und wird der Landwirtschaftsschule St. Konrad in Uganda zur Verfügung gestellt. In der Berufsschule im Süden des Landes können Jugendliche sowohl ihre Schulausbildung beenden als auch eine Ausbildung in einem Handwerksberuf wie Schreiner, Schneider oder Maurer abschließen. Dadurch haben die Jugendlichen eine berufliche Perspektive in ihrem eigenen Land.

Missio-Essen in Sankt Familia „live“ und als „Lunch to go“

Missio-Essen in Sankt Familia „live“ und als „Lunch to go“

Nach dem Gottesdienst am 24. Oktober um 10.30 h anlässlich des Kirchweihfestes der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia (Riedstraße 5, Bruchköbel) findet ab ca. 11.45 h das traditionsreiche Missio-Essen statt. Da Nigeria im Mittelpunkt des diesjährigen Sonntags der Weltmission steht (weitere Infos unter https://www.missio-hilft.de), bietet der Arbeitskreis Missio gegen eine Spende den in Nordnigeria sehr beliebten Kürbiseintopf „Miyan Taushe“ an. Aber auch auf deutsche Hausmannkost muss nicht verzichtet werden: Die fleischhaltige Alternative lautet Spießbraten mit hausgemachten Kartoffelklößen und Sauerkraut. Und wie immer dürfen sich alle noch auf einen süßen Nachtisch freuen.

Der Verzehr der Speisen ist unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und der „2G“-Regel vor Ort im Haus Shalom möglich. Bitte Impfzertifikat bzw. Genesenennachweis nicht vergessen!

Diejenigen, die Eintopf oder Spießbraten lieber zu Hause genießen möchte, können dies vorab bei Christine Prothmann (Telefon: 06181-79519) oder Familia Herdzina (Telefon: 06181-79439) anmelden. Die ausgewählten Speisen stehen dann in umweltfreundlicher Verpackung zur Abholung nach dem Gottesdienst im Haus Shalom bereit.

Der Erlös des Missio-Essens ist für die Landwirtschaftsschule „Sankt Konrad“ in Uganda bestimmt, die 2008 gegründet wurde und in der junge Menschen sowohl ihre Schulausbildung beenden als auch Handwerkliches erlenen können.

Lassen Sie also am Sonntag den 24.10. die eigene Küche kalt und genießen Sie das schmackhafte Mittagessen von Sankt Familia!

Festliche Einführung der neuen Messdiener bei Sankt Familia

Festliche Einführung der neuen Messdiener bei Sankt Familia

Mit einem deutlich hörbaren “Ich bin bereit” haben 2 junge Messdienerinnen ihren Dienst am Altar aufgenommen. In einem lebendigen Gottesdienst, zelebriert durch Pfarrer Ifeanyi, wurden die beiden jungen Mädchen, die im vergangenen Jahr zur Heiligen Kommunion gegangen sind, würde- und liebevoll in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. In der anfänglichen Begrüßung durch eine der beiden Katechetinnen wurde erwähnt, dass in der heutigen Zeit der Begriff des “Dienens” mitunter negativ belegt ist. Um so beeindruckender ist die Bereitschaft von 2 Kindern zu bewerten, sich in den besonderen Dienst für Gott und die Kirche zu stellen. Dies machten auch die übrigen Messdiener deutlich, die dem Begriff des Ministranten eine persönliche Note verliehen und ihr teilweise langjähriges Engagement bei Gottesdiensten bekundeten. Neben dem Einkleiden mit dem Messdienergewand bekamen beide “Minis” das Kreuz umgehängt und durften erste Aufgaben in ihrer neuen Funktion wahrnehmen. Die gesamte Gemeinde freute sich mit mehrmaligem Applaus mit allen Ministranten über den “Nachwuchs”.

Nachdenklicher Gottesdienst zu Erntedank in Sankt Familia

In einem Familiengottesdienst wurde in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia in Bruchköbel “Ernte Dank gesagt”. Pfarrer Eric Mambu aus der Nachbargemeinde Erlöser der Welt zelebrierte den Gottesdienst, der wie immer durch ein ehrenamtliches Team inhaltlich vorbereitet
und begleitet wurde.
In diesem Jahr wurden die Gottesdienstbesucher – live und online – hinsichtlich des besonderen Wertes vieler Lebensmittel sensibilisiert. In anschaulicher Dialogform wurde unser manchmal
kritisches und überzogenes Käufer- und Konsumentenverhalten thematisiert. Nur die allerfeinsten, leckersten, und absolut einwandfreien Obst- und Gemüsesorten werden häufig favorisiert und dabei schnell vergessen, wieviele nützliche und noch taugliche Lebensmittel einfach sorglos vernichtet werden. Das Vorbereitungsteam bekam durch die sehr nachdenkenswerte Darstellung einen verdienten Applaus.
Vor dem Altar wurden Gaben aus der Natur wie Feldfrüchte, Obst und Gemüse aber auch andere Nahrungsmittel dekorativ und farbenfroh zusammengestellt.

Besonderes Engagement der Messdiener von Sankt Familia für gleichaltrige Flutopfer

In besonderer, bemerkenswerter Art und Weise zeigten die Messdiener der Katholischen Pfarr-gemeinde Sankt Familia in Bruchköbel ihr Engagement für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen. Sehr schnell organisierten die fleißigen jungen und älteren Helfer einen Kuchendienst. An einem Wochenende im August wurden jeweils nach den Gottesdiensten den Besuchern eine Reihe leckerer, selbstgemachter Kuchen angeboten. Gegen eine Spende in selbstgewählter Höhe konnte der Kuchen in mitgebrachten Behältnissen mitgenommen werden.

Der Erfolg ist mehr als beachtlich. Mit 700,- € konnten die Messdiener eine respektable Summe
einnehmen, die sie für die katholische Zeltlagergemeinschaft in Ahrbrück bereitstellten.


Seit fast 50 Jahren organisiert die betroffene katholische Zeltlagergemeinschaft jährlich eine Zeltlagerfreizeit für bis zu 150 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren. Über 40 Betreuer sind das ganze Jahr hinweg ehrenamtlich im Einsatz, nehmen an Schulungen teil, planen die Freizeit vor Ort und sorgen für die finanzielle Förderung.
Auf der Homepage dieser Organisation wird die Flutkatastrophe mehr als spürbar, so wird auf der Startseite davon gesprochen, welchen „Horror“ viele Kinder in der sonst schönsten Zeit des Jahres erleben mussten:


„… aus dem eigenen Zuhause fliehen und nicht wissen, ob man das Kinderzimmer jemals wiedersieht“,
„… der Urlaub am Strand ist gecancelt. Aber Wasser will man derzeit eh nur das, was aus der Leitung kommt…“
„… Angehörige / Freunde werden nach wie vor vermisst. Die Angst davor, dass sie sich nicht retten konnten, lässt die Bewohner seit Tagen nicht mehr schlafen…
„… mit Freunden auf Spiel- oder Sportplätzen treffen geht nicht, denn die gibt’s nicht mehr…“
„… ein Eis beim Eiscafé um die Ecke? – Welches Eiscafé?…


In diesem kurzen Auszug aus der Homepage wird das ganze Elend deutlich. Hinzu kommt, dass durch
die Flut das gesamte Equipment der Organisation wie Zelte, Kocher, Kochgeschirr vernichtet wurde.

Umso mehr können sich die Messdiener aus Bruchköbel freuen, dass sie mit ihrem großartigen Einsatz und der tollen Spendenidee ihren Beitrag leisten und sich solidarisch mit den gleichaltrigen Flutopfern zeigen. Die gesamte Gemeinde Sankt Familia ist mit Recht stolz auf die Kinder und Jugendlichen, die dies gemeinsam mit ihren Familien und Betreuern ermöglichten. In Planung ist auch - nach Beseitigung der schlimmsten Schäden - eine gemeinsame Begegnung im Ahrtal.

Solidarität der Messdiener von Sankt Familia in Bruchköbel mit den Flutopfern

Gemeindetreff mit Grillen am Sonntag, 05.09.2021

Gemeindetreff mit Grillen am Sonntag, 05.09.2021

Bericht von der Landwirtschaftsschule St. Konrad

Einladung zu meinem 25. Priesterjubiläum

Einladung zu meinem 25. Priesterjubiläum

Wahl der Verwaltungsräte

Antrag auf Briefwahl

Sankt Familia nahm Abschied von Pfarrer Jürgen Heldmann

Nach der Beisetzung von Pfarrer Jürgen Heldmann bereits am 07. April in Eichenzell nahe Fulda fand am 14.04. ein Requiem in der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Familia in Bruchköbel statt.
Dort war Herr Jürgen Heldmann von 2011 bis 2020 Gemeindepfarrer. In der vollbesetzten Kirche
- unter Beachtung aller coronabedingten Hygiene- und Abstandsregelungen – und unter Zuschaltung zahlreicher Teilnehmer per Livestream nahm die Gemeinde Abschied von Pfarrer Jürgen Heldmann, der am Palmsonntag im Alter von nur 52 Jahren für alle unerwartet und urplötzlich verstarb.
Mit großer Betroffenheit zelebrierten Dechant Andreas Weber sowie die beiden Gemeindepfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu und Eric Mambu den Gottesdienst, in dem das Leben des verstorbenen Geistlichen gewürdigt und seine Lebensgeschichte als Pfarrer und Priester skizziert wurde. Besonders Herr Eric Mambu, der jahrelang sehr eng mit Herrn Heldmann gemeinsam die Gemeinde Sankt Familia führte, betonte die besondere Berufung seines Mitbruders in seelsorgerischen und eucharistischen Anliegen. Mit seinen zahlreichen Gottesdiensten – auch zu ganz unterschiedlichen Anlässen wie Hochzeiten oder Beerdigungen - verstand er es, die Herzen der Menschen in besonderer Weise zu berühren. In seinen Predigten verkündete er sehr eindrücklich die Frohe Botschaft immer mit viel Klarheit und Alltagsbezug. Er konnte Mut machen, trösten, aber auch die Dinge direkt beim Namen nennen.
Ein besonderes Augenmerk schenkte er den Kindern und Jugendlichen in der ihm anvertrauten Gemeinde. Dabei begleitete er mit Herzblut insbesondere Kommunionkinder, Firmlinge, Pfadfinder und Messdiener auf ihrem Weg, zu denen er einen besonders guten und kameradschaftlichen Kontakt pflegte. Subsidiar Eric Mambu fand auch passende Worte für die eher steinigen und schwierigen Lebenssituationen des Verstorbenen. Er betonte die Unvollkommenheit von uns Menschen und bat um Verzeihung sowie Vergebung. Besonders bewegend war in seinen Ausführungen der Hinweis, dass Jürgen Heldmann „uns nur vorausgegangen ist“ und durch den Tod das Tor zum ewigen Leben betreten hat. Eric Mambu beendete seine Predigt mit den berührenden Worten: „Lieber Jürgen, wir sehen uns wieder!“
Die Kirchengemeinde Sankt Familia nahm Abschied von einem Menschen, der als glaubwürdiger Zeuge für Gottes Wirken in unserer Welt einstand.

Requiem für Pfr. Heldmann in St. Familia


Da nicht alle Interessierten Gemeindemitglieder an dem Requiem für Pfr. Heldmann in Fulda teilnehmen konnten, werden wir ihm am Mittwoch, den 14.04. um 18.00 Uhr in einem gesonderten Requiem in St. Familia gedenken. Wir bitten um Anmeldung per Mail oder telefonisch über das Pfarrbüro.




St. Familia trauert um Pfr. Jürgen Heldmann

Pfarrer Jürgen Heldmann plötzlich und unerwartet verstorben


Liebe VR/PGR-Mitglieder,

liebe Gemeindemitglieder,


ich möchte Ihnen/Euch sehr ungern mitteilen, dass Ihr/Euer ehemaliger Pfarrer und mein geschätzter Mitbruder Pfarrer Jürgen Heldmann gestern plötzlich und unerwartet verstorben ist. Diese traurige Nachricht wurde mir bereits vom Generalvikariat bestätigt. Sein Beerdigungstermin steht noch nicht fest, wird aber auf jeden Fall nach Ostern stattfinden. Wir warten auf weitere Informationen bezüglich seiner Beerdigung.

Herr, schenke unserem lieben verstorbenen Pfarrer Jürgen Heldmann die ewige Ruhe. Amen.


Liebe Grüße Pfarrer Ifeanyi Emejulu

29.03.2021




MISEREOR-Eintopfessen als „Suppe-to-go“ in Sankt Familia

Unter anderen Vorzeichen - Corona läßt grüßen - fand in diesem Jahr das traditionelle Eintopfessen in der katholische Pfarrgemeinde “St. Familia” in Bruchköbel statt. Trotz der derzeitigen Einschränkungen ließen es sich die fleißigen Köchinnen nicht nehmen, leckere Suppen den Gemeindemitgliedern anzubieten. Vacuumverpackt und alle Hygienevorschriften beachtend wurden am letzten Wochenende 100 Portionen Linsensuppe bzw. Lauch-Käsesuppe verkauft.
Der beachtliche Reinerlös von 687,- € fließt – wie bereits in den letzten Jahren – der Landwirtschaftsschule „Sankt Konrad“ im Süden Ugandas zu. An dieser Stelle gilt ein besonderes Dankeschön dem zweiköpfigen Kochteam.

Faschingsgottesdienst „hinter Masken“

Corona macht es möglich. In diesem Jahr war jeder Gottesdienstbesucher mit einer Maske ausgestattet – zwangsläufig und doch mit einem treffenden Themenbezug zu Fasching. So stand der Gottesdienst unter dem Motto „Ein Lächeln hinter der Maske“. In einem kleinen Vortrag wurde das Tragen einer Maske sinnbildlich aufgegriffen. In vielen Alltagssituationen tragen wir auch sonst ein Maske, sei es, um etwas zu verbergen oder besonders herauszustellen oder einfach nur, um uns vor etwas zu schützen.
In der aktuellen Pandemiesituation ist das tatsächliche Tragen einer Schutzmaske notwendig und dient ins-besondere dem Schutz der Anderen – dennoch immer noch für viele von uns sehr gewöhnungsbedürftig und oft lästig. Obwohl die mittlerweile zum Alltag gehörenden Schutzmasken vieles im Gesicht des Anderen nicht sofort erkennen lassen, bleibt eine positive Stimmung oder ein freundliches Lächeln dem Gegenüber nicht verborgen. Trotz Maske spüren wir im unmittelbaren Miteinander, wie gut uns ein Lächeln tut – für unsere eigene Befindlichkeit als auch im unmittelbaren Kontakt mit unseren Mitmenschen. Die Coronamasken sollten uns nicht davon abhalten, allen kritischen Umständen zum Trotz eine optimistische und mutmachende Grundhaltung in uns zu bewahren, so der Tenor des Gottesdienstes.
Herr Subsidiar Eric Mambu trug seinen Teil dazu bei, dass die Gottesdienstbesucher sich ein Lachen hinter der Maske nicht verkneifen konnten. Mit einem blinkenden, knallroten Faschingshütchen gestaltete er gemeinsam mit den ehrenamtlichen Kräften einen beschwingten Gottesdienst. Nach dem Abschlusssegen verabschiedete er die Gemeinde mit einem dreifachen Helau und dem bekannten Faschingslied der Mainzer Bänkelsänger „Ui Jui, Jui,….. Au Au Au……“, das der Organist kurzfristig - unter leichtem Schunkeln der Gemeinde - spielte.

Ungewohnte Stille in der Corona-Pandemie

KAB-Gottesdienst am 31.1.2021

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hatte zum Thema „Stille“ einen Gottesdienst in der Kirchengemeinde St. Familia, Bruchköbel, gestaltet. Zelebrant war Pfarrer Eric Mambu. Die Ausarbeitung der Texte lag bei Ursula Then. Christa Duchardt und Bernd Optenhövel begrüßten die Gottesdienstbesucher und sprachen einführende Worte zum Thema „Stille“. Mit Gitarrenspiel und Gesang trug Rainer Broßmann zur Bereicherung des Gottesdienstes bei.


Und plötzlich war alles anders. Die Corona-Pandemie hatte eine ungewohnte Stille zur Folge. Vieles war nicht mehr möglich. Zuhause zu bleiben war angesagt und ganz wichtig geworden. Das Treffen mit Freunden, die kulturellen Veranstaltungen, der Café-Besuch und selbst Gottesdienste waren nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Überall Stille. Angst, Unsicherheit und Einsamkeit machten sich breit. Wir leben in einer Stille, die wir uns nicht ausgesucht haben. Wir wollen unsere übliche Lebensweise wieder haben.


Doch wir brauchen auch Zeiten der Stille, um das Wesentliche zu hören und aufzunehmen. Weil wir auch in den Gottesdienst unseren meist hektischen Alltag mitnehmen, ist die Schriftlesung einfach an uns vorbei gerauscht, weil wir an andere Dinge dachten oder weil wir nicht verstanden haben, was vorgelesen wurde.

Wenn wir aber zur Ruhe kommen, kann Gottes Wort bei uns ankommen, uns Halt und Zuversicht geben. So Pfarrer Eric Mambu in seiner Predigt.

Im Gebet wurde der Kranken und denen, die ihnen beistehen und helfen, den Ärztinnen und Krankenpflegern, gedacht. Auch für die, die dem Virus zum Opfer gefallen sind, und für die Trauernden und Hinterbliebenen wurde gebetet.


Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Eric Mambu bei allen, die mit dazu beigetragen haben, dass dieser Gottesdienst stattfinden konnte. Und das waren sehr viele, denn für die Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen wurden zusätzliche Helfer gebraucht.


Text: Gertrud Spors

Foto: Wolfgang Then

Sternsinger Sankt Famila Bruchköbel laden Sie ein zur Online-Botschaft

Wenn Sie die Sternsingeraktion unterstützen wollen, klicken Sie bitte auf das Sternsingerbild

Sternsinger 2021

Liebe Gemeindemitglieder, die Sternsinger können dieses Jahr leider nicht persönlich den Segen überreichen. Stattdessen werden wir Ihnen sogenannte Segenspäckchen in den Briefkasten legen. Diese enthalten neben Gebeten, Fotos unserer Sternsinger und der Krippe auch den Türaufkleber. Spenden für die Sternsinger können Sie uns überweisen (Details im Segenspäckchen) oder in einem Umschlag im Pfarrbüro oder während einer Hl. Messe abgeben.

Interessierte, die ein Segenspäckchen erhalten wollen, melden sich bitte unter der E-Mail sternsinger-bruchkoebel@t-online.de , telefonisch im Pfarrbüro (06181 – 97 63 70) oder trage sich in die ausliegenden Listen in der Kirche ein.

Die Sternsingergottesdienste finden am Samstag, den 9. Januar um 18 Uhr und am Sonntag, den 10. Januar um 10:30 Uhr statt.

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