Wenn Kinder die Weihnachtsgeschichte zum Leben erwecken, spürt man den Zauber sofort. Am Heiligabend, dem 24. Dezember 2025, zeigte die Kinderschola mit ihrem Krippenspiel „Die Zeichen der Nacht“ in St. Familia, was Weihnachten bedeutet: Licht, das leise kommt, Hoffnung, die wächst, und Wärme, die man teilen kann.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, als rund 15 Kinder der Kinderschola im Alter von fünf bis elf Jahren die Heilige Nacht auf die Bühne brachten. Gedämpftes Licht, gespannte Erwartung und viele Familien, Großeltern und Kinder machten deutlich: Dieser Abend war etwas Besonderes.
Mit eindrucksvollen Bühnenbildern und liebevoll gestalteten Kostümen erzählten die Kinder die Weihnachtsgeschichte auf neue, kreative Weise. Neben Maria, Josef, Wirten, Hirten und Königen traten auch Dunkelheit, Kälte und Stille als eigene Figuren auf die Bühne. Sie machten spürbar, wie trostlos die Welt vor der Geburt Jesu erschien.
Doch Schritt für Schritt hielt etwas Neues Einzug: Hoffnung und Licht. Leise, aber unübersehbar verwandelte sich die Nacht. Die Kinder zeigten, was Weihnachten bedeutet: ein Licht, das nicht blendet, Hoffnung, die wächst, und Wärme, die man miteinander teilt.
Am Ende blieb eine Botschaft, die viele mit nach Hause nahmen:
„Wenn ihr heute heimgeht, tragt etwas davon mit euch – ein Wort, ein Lächeln, ein kleines Licht. Denn Wärme ist das Einzige, das mehr wird, wenn man es teilt.“
Der langanhaltende Applaus zeigte, wie sehr dieses Krippenspiel die Gemeinde berührt hatte. Wer den besonderen Zauber dieses Abends noch einmal erleben möchte, kann das Krippenspiel auch online ansehen .
Liebe Gemeindemitglieder,
unsere Sternsinger übermitteln auch im kommenden Jahr wieder persönlich den Segen und kommen auf Wunsch gerne zu Ihnen nach Hause. Wer den Besuch der Sternsinger am Sonntag, 4. Januar 2026 oder am 11. Januar 2026 wünscht, trage sich bitte in die ausgelegten Listen in den Kirchen Erlöser der Welt, Sankt Familia und St. Bonifatius ein.
Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Spende auf digitalem Weg unserer virtuellen Sammelbox zukommen zu lassen. Klicken Sie bitte hierzu auf das Sternsingerbild, welches mit unserem Spendenkonto verlinkt ist. Herzlichen Dank für ihre Spende!
Wir möchten Sie gerne zum feierlichen Aussendungsgottesdienst der Sternsinger einladen. Dieser findet am Sonntag, den 4. Januar 2026 um 09:15 Uhr in der Kirche Erlöser der Welt statt.
Ihre Bruchköbeler Sternsinger
Am 7. Juni hat Bischof Dr. Michael Gerber im hohen Dom zu Fulda drei junge Männer zu Priestern geweiht: Marcel Krawietz aus Bruchköbel, Andreas Szumski aus Gudensberg und Daniel Schier aus Bad Soden-Salmünster.
Die aus ihren Pfarreien , Einsatz- und Studienorten gekommenen, zahlreichen Gäste füllten den Kirchenraum und erlebten dabei eine beindruckende Liturgie. Dabei übernahmen auch zahlreiche Ministranten der jeweiligen Gemeinden Aufgaben im Gottesdienst.
Das Spenden der Priesterweihe erfolgt durch das besondere Zeichen der Handauflegung und das Weihegebet. Zu den ausdeutenden Riten gehört, dass der Bischof die Hände der Neupriester zum priesterlichen Dienst salbt. Die Hostienschale und der Kelch zur Feier der Eucharistie werden mit den Worten gereicht: „Empfange die Gaben des Volkes für die Feier des Opfers. Bedenke was du tust, ahme nach was du vollziehst und stelle dein Leben unter das Zeichen des Kreuzes.“ Die jeweiligen Heimatpfarrer überreichten als Zeichen der Verbundenheit den neugeweihten Priestern sodann die Priesterlichen Gewänder.
Im weiteren Verlauf der Messe agierten die neuen Priester als Kozelebranten und spendeten am Ende zum ersten mal feierlich den Segen in Ihrer neuen Funktion.
Nach dem Auszug durch den Mittelgang des Doms wurden die sichtlich gelösten und frohen Neugeweihten mit Applaus in der Sakristei begrüßt.
Zahlreiche Gratulanten überreichten im Dechaneigarten neben dem Dom erste Geschenke und beim anschließenden Mittagessen im kleineren Kreis dankte der Bischof den Familien und Wegbegleitern der Neupriester für Ihre wichtige Unterstützung als Begleiter auf dem Berufungsweg.
Den, aus Ihrer Heimat Polen angereisten Großeltern von Andreas Szumski konnte der Bischof zur taggleichen goldenen Hochzeit gratulieren.
In den darauffolgenden Tagen fanden die Primizgottesdienste der Neupriester statt. Bei diesen besonderen, ersten hl. Messen in der Heimat und den Pfarreien der neugeweihten Priester wird dann der besonders begehrte Primizsegen gespendet.
Am vollbesetzten „Freien Platz“ im Herzen von Bruchköbel, fand bei traditionell sonnigem Wetter, dieses Jahr ein außergewöhnlicher Fronleichnamsgottesdienst statt. Denn der Gottesdienst wurde als Primiz ( erste Heilige Messe ) von Neupriester Marcel Krawietz, der in Bruchköbel aufgewachsen ist, mit gleich mehreren Kozelebranten gefeiert.
Zahlreiche fleißige Helfer hatten schon Tage vorher alles Nötige organisiert, so dass für mehr als 200 Gläubige eine besinnliche Gottesdienstfeier, musikalisch begleitet vom ev. Posaunenchor, gefeiert werden konnte.
Kaplan Marcel Krawietz nutzte die Gelegenheit, in seiner Predigt die Theologie des Fronleichnamsfestes mit eigenen Jugenderfahrungen als Kommunionkind und Ministrant zu verbinden, um das Geheimnis der „heiligen Dreifaltigkeit“ besser verstehbar zu machen. Das Fronleichnamsfest ( was von der mittelalterlichen Wortherkunft her so viel bedeutet wie Fest vom „Leib des Herrn“ ), wurde auf das Bestreben der Augustinerfrau Juliana von Lüttich ins Leben gerufen und von Papst Urban IV im Jahre 1264 zum Fest der Gesamtkirche erhoben.
Zentrale Botschaft ist dabei die leibliche Gegenwart Christi in der Eucharastie.
Katholische Christen glauben, dass durch Wesensverwandlung ( Transsubstantiation ) Brot und Wein wahrhaft zu Leib und Blut Christi gewandelt werden. Dieses große Geheimnis wird der Welt am Fronleichnamstag in einer Prozession mit dem Allerheiligsten in einer Monstranz zur Schau gestellt. Die Prozession über verschiedene Altäre endete in der Pfarrkirche „Erlöser der Welt“ wo später auch der besondere „Primizsegen“ durch den Neupriester gespendet wurde.
Das Pfarrfest der beiden Gemeinden erfreute eine Vielzahl von Besuchern mit Gegrilltem, kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen. Bei bunter Unterhaltung für Groß und Klein wurde bis in den Abend hinein gefeiert.
Bei sommerlichen
Temperaturen feierte der Pfadfinderstamm Shalom Bruchköbel auf dem gepflegten
und geräumigen Gelände des Hundesportvereins Rossdorf seinen 50-jährigen
Geburtstag. Auf einer großen Wiese war ein imposantes Zeltlager aufgeschlagen,
Spiele angeboten und für die zahlreichen Gäste gab es ausreichend
Begegnungsmöglichkeiten.
Zum Auftakt trafen die kleinen und großen, die jungen wie alten Gäste aus Nah
und Fern ein - damit für einige ein Wiedersehen nach langer Zeit. Der
offizielle Start erfolgte durch eine kurze Begrüßung des aktuellen Vorstandes
Jana Kleiss, Kai Wachendörfer und Claudia Landsiedel als Kuratin.
Zunächst hatten dann die Jungpfadfinder ihren Auftritt. In einem eigens konzipierten Theaterstück „Schneewittchen und die vier Pfadfinder“ feierten die Kinder ihre Premiere vor einem interessierten Publikum. In einer sehr kreativen Inszenierung wurde das bekannte Stück im Wechsel in einer neuen und alten Version aufgeführt. Die Sprache, die Umgangsformen sowie der musikalische Stil machten den amüsanten Unterschied. Diese vielfach bejubelte Aufführung war die Generalprobe für die geplanten Auftritte in den Seniorenheimen Bruchköbels.
Nach einer kurzen Programmpause, in der sich zwischenzeitlich das Veranstaltungsgelände mehr und mehr füllte, schloss sich ein beschwingter, mutmachender Jugendgottesdienst an, der von Pfarrer Alexander Best gemeinsam mit den Pfadfindern gestaltet wurde. In einem kurzen Anspiel demonstrierten Jugendliche sehr bildhaft die Bedeutung des Miteinanders, indem sie bei einer symbolhaften Wanderung die wechselseitige Unterstützung untereinander und die besonderen Talente jedes Einzelnen hervorhoben. Dies wurde dann auch von Pfarrer Best aufgegriffen, der den Bezug zu den Pfadfindertugenden und dem Gottesglauben herstellte. Die Verpflichtung gegenüber Gott und der Natur sowie die Verantwortung für sich und die Mitmenschen, die sich auch in den Pfadfindergrundsätzen wiederfinden, waren die zentralen Botschaften. Den musikalischen Rahmen bildete die Jugendband, die mit beschwingten und bekannten Liedern zum Mitsingen und rhythmischen Klatschen einlud.
Im Anschluss an den Gottesdiensten wurden dann einzelne Grußworte gesprochen. Den Anfang machte Bürgermeisterin Sylvia Braun, die das besondere und unermüdliche, ehrenamtliche Engagement der Pfadfinder betonte. Die Pfadfinder seien ein gutes Beispiel, was aus ihrer Sicht die Stadt Bruchköbel ausmacht: Durch die Gemeinschaft stark sein. Sie bezog sich dabei auf die vielen gesellschaftlich engagierten Menschen aus allen Stadtteilen und unterschiedlichen Bereichen, die anwesend waren und die mit den Pfadfindern groß geworden sind.
Ein weiteres Grußwort erfolgte dann durch den Diözesankurat Patrick Jestädt, der auf die lange Tradition des Stammes und die gute Vernetzung mit anderen Pfadfindergruppen der Region hinwies. Nicht zuletzt wurde dies nachdrücklich durch weitere Glückwünsche von befreundeten Pfadfinderstämmen aus Klein-Auheim und Niederdorffelden sichtbar, die auch Geschenke zum Jubiläum überbrachten.
Für die zwischenzeitliche Stärkung war natürlich auch bestens gesorgt. Gespendete Kuchen, Leckereien vom Grill sowie ein umfängliches Salatbuffet wie Getränke sorgten für das leibliche Wohl.
Bevor es in die Abendstunden und Dämmerung ging, hatte der dreiköpfige Vorstand noch eine Präsentation vorbereitet, die die Entwicklung des Stammes sowie einzelne Highlights der letzten 50 Jahre darstellte.
Bebildert und mit musikalischen Streifzügen in die jeweilige Zeit wurde die bunte Vielfalt der gesammelten und gemachten Erfahrungen und Erlebnisse sowie historische Stationen deutlich.
Der ganze Tag war durch viele persönliche Begegnungen gekennzeichnet, in denen man sich über gemeinsam Erlebtes austauschte. Skurrile und lustige Momente, die vielen Freizeitlageraktivitäten in Deutschland, aber auch in einigen europäischen Nachbarländern wie Belgien, Frankreich, Österreich, Irland oder Schweden führten zu angeregten Unterhaltungen. Auch abenteuerliche Erfahrungen wurden wachgerufen, wie beispielsweise die Begegnung mit Bären in Kroatien. Alle Gäste wie Pfadfinder schauten auf wunderbare Begegnungen und Erinnerungen. Natürlich trug das abendliche Lagerfeuer zu dieser tollen Stimmung bei. In einer romantischen Atmosphäre saß man um das offene, wärmende Feuer und sang das eine oder andere stimmungsvolle Lied – begleitet durch Gitarrenklänge. Bis weit nach Mitternacht schwelgte man so in der Vergangenheit und genoss gemeinsam die Gegenwart.
Ein besonderer Dank für
diesen denkwürdigen und unvergesslichen Tag gilt allen Pfadfindern, die mit
viel Leidenschaft und Fleiss dies alles auf die Beine gestellt haben,
insbesondere auch den erfahrenen Leitern Christel Barth, Burkhard Seewald und
Jürgen Kleiss, die seit mehreren Jahrzehnten mit ihren prägenden
Persönlichkeiten Vorbild für etliche Pfadfindergenerationen sind.
Hintergründe zum Stamm
Shalom (INFO-Kasten)
Der Stamm Shalom wurde
am 10.06.1975 gegründet und gehört der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg
(DPSG) an. Derzeit sind ca. 80 aktive Pfadfinder Teil der
Weltpfadfinderbewegung, die mit 28 Millionen Mitgliedern die größte
Jugendorganisation der Welt darstellt.
Das Jahr über treffen
sich in vier verschiedenen Altersstufen Wölflinge von ca. 8 - 11 Jahre,
Jungpfadfinder von ca. 11 - 14 Jahre, Pfadfinder von ca. 14 - 16 Jahre und
Rover von ca. 16 - 21 Jahre. Gemeinsame Aktivitäten wie Singen, Spielen,
Basteln sowie die Durchführung sozialer Projekte, u.a. die 72-Stunden-Aktion,
fördern die Gemeinschaft.
Auf Zeltlagern, die im Frühjahr, Sommer und Herbst stattfinden, wird den Kindern und Jugendlichen spielerisch das Leben mit der Natur nähergebracht. Feuermachen, der Umgang mit Karte und Kompass oder Lagerbauten sind nur einige Beispiele der Aktionen. Selbst im Winter sind die Pfadfinder unterwegs – ganz im Namen der täglichen guten Tat. Das Pfadfinderjahr findet seinen Abschluss mit der Waldweihnacht und dem Abholen des Friedenslichtes. Die Pfadfinderschaft ist übrigens für alle konfessionellen und kulturellen Gruppen geöffnet.
Bei Interesse können weitere Informationen über die Internetseite https://dpsg-shalom.de, die E-Mail bruchkoebel.shalom@dpsg-fulda.de oder das Pfarrbüro (Tel. 06181-976370) erfragt werden.
Im Rahmen des
Neugründungsprozesses haben sich die fünf katholischen Kirchengemeinden
Christkönig aus Schöneck und Erlensee, Maria von der Immerwährenden Hilfe aus
Nidderau sowie Sankt Familia und Erlöser der Welt aus Bruchköbel auf einen
gemeinsamen Weg gemacht. Nach einem erfolgreichen Start im März fand nun die 2.
Bonifatius-Pilgeretappe statt.
Der Weg führte 28 Pilgernde unterschiedlichen Alters von Mainz nach Hochheim
auf einer insgesamt ca. 10 km langen Strecke. Das Motto dieser Etappe “Alles
ist im Fluss” bezog sich zum einen auf die Wegführung entlang der beiden Flüsse
Rhein und Main, zum anderen nahm es symbolischen Bezug zu den anstehenden und
“laufenden” Veränderungen.
Pfarrer Zygmunt Kowalczyk begrüßte die Pilgerschar in der Gotthardkapelle im
Mainzer Dom und stimmte alle mit einer Marienandacht auf den Tag ein.
Frohgestimmt erfolgte dann der Start an der Bonifatiusstatue, von der aus sich zunächst
alle durch den dicht bevölkerten Samstagsmarkt zum Rheinufer schlängelten. Von
dort ging es dann – nachdem der Rhein überquert war - auf wunderschönen
Uferwegen zunächst nach Mainz Kostheim, eine passende Gelegenheit für eine
gemeinsame Rast und einen Besuch der Kirche Sankt Kilian. Die Küsterin gab in
einem interessanten Vortrag einen Einblick in die wechselvolle Geschichte
dieser Kirche.
Nach einem Lied und Gebet durch Pfarrer Kowalczyk wurde dann der Weg am
Mainufer fortgesetzt. Nach einer kleinen Schweigemeditation und kurzen Impulsen
zum Motto “Alles ist im Fluss” war ein Zwischenstopp an einem Denkmal für den
Hl. Bonifatius. Ungefähr an der Stelle legte wohl das Schiff mit dem Leichnam
im Jahr 754 - von Mainz kommend an -, bevor der Trauerzug über Land nach Fulda
zog.
Nach kurzer Wegstrecke erreichten dann alle Pilgernden die katholische Kirche
Sankt Peter und Paul in Hochheim. die schon von Weitem mit ihrer herrlichen
Lage in den Weinbergen zu entdecken war.
Den Abschluss bildete eine sehr stimmungsvolle und auf das Motto bezugnehmende
Andacht, die von Pfarrer Andreas Weitzel aus Christkönig in Erlensee gestaltet
wurde. Das fließende Wasser und die damit einher-gehende, stetige Umformung der
Steine waren Thema seiner anschaulichen und lebendigen Darstellung, die er noch
zusätzlich mit Gitarre und gemeinsam gesungenen Liedern untermalte.
Eine besondere Überraschung hielt Pfarrer Weitzel bereit, der für jeden zur
Stärkung kleine Schokoladenküsse mitgebracht hatte. Alle waren durch diesen
abwechselungsreichen Tag und die vielen guten Gespräche inspiriert. Motiviert
und gut gestimmt trat man mit PKWs und Bonibussen den Heimweg an. Schon jetzt
setzte bei vielen die Vorfreude auf die 3. Pilgeretappe am 30.08.ein, die dann
von Hochheim nach Bad Weilbach führen wird. Auch der Termin für die 4. Etappe
steht bereits: 25. Oktober, jeweils in der Zeit von ca. 11.00 Uhr bis 16.00
Uhr.
Informationen über die Pilgeretappen erfolgen rechtzeitig in den beteiligten
Gemeinden. Eine Anmeldung ist über jedes Pfarrsekretariat möglich
In beiden katholischen Kirchen in Bruchköbel, Erlöser der Welt und Sankt Familia, empfingen 30 Jungen und Mädchen in einem festlichen Rahmen zum ersten Mal die Heilige Kommunion.
4 ehrenamtliche Katechetinnen bildeten unter Leitung von Pfarrer
Alexander Best und Diakon Andreas Szumski das Vorbereitungsteam und begleiteten
die Kommunikanten über ein dreiviertel Jahr. In einer altersgerechten Auseinandersetzung
mit dem Wirken Jesu Christi konnten sich die Kinder gut auf ihre Erstkommunion
einstimmen.
Ein besonderes Highlight der Vorbereitungszeit war das gemeinsame Wochenende aller
Kommunionkinder im Thomas-Morus-Haus in Hilders, das die wichtigsten Themen
vertiefte und für alle ein besseres Kennenlernen untereinander ermöglichte.
Unter dem Leitgedanken „Jesus lädt ein: kommt her und esst.“ wurde in den Heiligen
Messen Bezug genommen zum Evangelium von der Erscheinung Jesu am See von
Tiberias, der die Jünger zum Essen einlädt und reichlich ihre Netze füllt.
Pfarrer Alexander Best betonte in seiner Predigt, dass das gemeinsame Mahl für
uns Christen weit mehr als eine bloße Nahrungsaufnahme ist. Im gemeinsamen
Essen geschieht Gottesbegegnung. Besonders deutlich wird dies in der Feier der
Eucharistie, in der Jesus in den Gaben von Brot und Wein mitten unter den
Menschen ist.
Die beiden Gottesdienste wurden von den Kindern aktiv mitgestaltet, die u.a. Texte,
Fürbitten und Gebete vortrugen. Die Band aus Erlöser der Welt sowie Taktel
bildeten den musikalischen Rahmen für diese festlichen und stimmungsvollen
Gottesdienste. Für alle Beteiligten war dies eine tolle Zeit mit vielen
besonderen Eindrücken und bleibenden Erinnerungen.
Für die Erstkommunikanten besteht nun in der Folgezeit die Gelegenheit, sich
beispielsweise als Messdiener oder Jungpfadfinder einzubringen und zukünftig an
einem aktiven Gemeindeleben teilzunehmen.
Ein besonderes Projekt haben die katholischen Kirchengemeinden Christkönig aus Schöneck und Erlensee, Maria von der Immerwährenden Hilfe aus Nidderau sowie Sankt Familia und Erlöser der Welt aus Bruchköbel ins Leben gerufen. Es soll initiativ ein besonderes Zeichen für den in den nächsten Jahren zu vollziehenden Gründungsprozess der neuen Großpfarrei gesetzt werden. Im Oktober 2024 hat sich mit breiter Unterstützung der örtlichen Kirchengremien und der Pfarrer eine Projektgruppe aus ehrenamtlichen Mitgliedern der fünf obengenannten Gemeinden des zukünftigen Pastoralverbundes gebildet, um das nun gestartete Pilgerprojekt „Bonifatiusroute – sich auf einen gemeinsamen Weg machen“ zu koordinieren.
Hintergrund ist die geplante Neukonzeption des
Bistums Fulda, die vorsieht, dass bis in die 2030erJahre aus den bisher 200
Gemeinden 28 neue Pfarreien entstehen sollen. Die Erfahrung zeigt, dass das
Zusammenwachsen von Pfarreien kein Selbstläufer ist. Jeder Kirchort hat seine
eigene Identität und ein spezifisches Gemeindeleben. Es bedarf also des
gemeinsamen Willens und der wechselseitigen Unterstützung aller Menschen, sich
mit ihren Fähigkeiten, Talenten wie Erfahrungen in die neue Gemeinschaft
einzubringen. Ganz nach dem Motto: Nur wer das Ziel kennt, findet auch einen
entsprechenden Weg.
So soll mit dem Pilgerprojekt das Zusammenwachsen der fünf beteiligten
Gemeinden initiiert werden.
Der Austausch, der Dialog und die Begegnungen im Miteinander-Tun stehen im
Vordergrund und sollen letztendlich den Nährboden für ein gedeihliches Handeln
in der Zukunft schaffen.
So trafen sich zum Auftakt am Samstag, den 29.03.2025, über 30 Pilger unterschiedlichen Alters aus den fünf Gemeinden. Ausgangspunkt war die Kirche Heilig-Kreuz in Büdesheim, in der eine gemeinsame Einstimmung mit Hintergrundinformationen, Liedern und Gebeten stattfand - zelebriert von Pfarrer Alexander Best aus Bruchköbel, der auch die Pilgergemeinschaft auf der gesamten Etappe von rund 8,5 km begleitete. Zwischendurch wurde sehr eifrig die Möglichkeit für Wanderstempel in den eigens hierfür konzipierten Pilgerpass genutzt. Ein von Pfarrer Zygmunt Kowalczyk aus Schöneck bereitgestelltes Kreuz wurde im Wechsel von den Pilgernden getragen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp am
Bonifatiuskreuz mit Hinweisen auf das Leben und Wirken des Heiligen Bonifatius
führte der Weg nach Heldenbergen. Neben einer kurzen Rast im Gemeindehaus
wurde die dortige Barockkirche aufgesucht. Pfarrer Best stellte dort in einem
kurzen Referat den Bezug zwischen Kirchenarchitektur und Kirchenverständnis
her. Dann pilgerte man über den historischen Marktplatz in Windecken weiter bis
zum Hof Buchwald. Mittlerweile hatte der Himmel aufgeklart, die Sonne schien
und der kalte Wind am Morgen war vergessen. Auf einem Freigelände mit
Sitzmöglichkeiten und einem historischen, steinernen Altar fand eine
abschließende Andacht mit
Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu aus Windecken statt. Mit dem gesungenen irischen
Reisesegen und einem besonderen Dank an das Organisationsteam endete die erste
Bonifatiusetappe. Alle Teilnehmenden waren sich einig: wir sind gerne beim
nächsten Mal wieder dabei.
So wurde abschließend die nächste Etappe kurz skizziert, die am 24. Mai vom Dom
in Mainz nach
Hochheim führt, eine wunderschöne Strecke entlang des Rheins und des Mains auf
einer Gesamtlänge von ca. 9,5 km.
Geplant sind in den folgenden drei Jahren regelmäßige Pilgeretappen für alt wie jung , die entlang der Bonifatiusroute von Mainz nach Fulda führen. Die Bonifatius-Route ist ein 2004 angelegter, 172 km langer Pilger- und Wanderweg, der auf den Spuren des Leichenzuges des heiligen Bonifatius von Mainz zu seiner Wunschruhestätte in Fulda führt.
Die Termine für die Etappen im 2. Halbjahr stehen auch schon: jeweils Samstag, 30. August und 25. Oktober, in der Zeit von ca. 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Informationen über die Pilgeretappen erfolgen rechtzeitig in den beteiligten Gemeinden. Eine Anmeldung ist über jedes Pfarrsekretariat möglich.
Das Team ´Kommt-mit-ins-Boot´ der katholischen Pfarrgemeinde Erlöser der Welt in Bruchköbel bereitete sich zusammen mit 10 Kindern auf die Fastenzeit - den Weg hin zum Osterfest - vor.
In einer anschaulichen Katechese erfuhren die Kinder zunächst, dass in der Fastenzeit nicht nur bewusst auf liebe Gewohnheiten verzichtet, sondern auch ganz besonders unsere Herzen für Gott und unsere Mitmenschen geöffnet werden sollen.
Als Leitfaden für die Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Ideen für „Fastenaufgaben“ konnte sich jedes Kind einen individuellen „Kompass“ basteln. Auch Pfarrer Alexander Best erhielt einen solchen von den Kindern geschenkt.
Ein Fasten-Snack, mitreißende Lieder und fröhliche Spiele bei strahlendem Sonnenschein rundeten den Nachmittag ab.
Zum
Abschluss wurde ein Wortgottesdienst mit den Eltern gefeiert. Symbolhaft
verstellten hier Kartons den Blick auf Christus am Kreuz. Diese wurden
schließlich entfernt, und so wurde der Blick auf das Wesentliche wieder frei.
So soll auch die Fastenzeit - im eigentlichen Sinne - als gute Gelegenheit
genutzt werden,
den Blick auf Wesentliches zu lenken, Ablenkungen aus dem Weg zu räumen und uns
Gott wie unseren Mitmenschen zu zuwenden.
Am Karfreitag sind alle Kinder um 15Uhr herzlich zum Kinderkreuzweg im Don Bosco Haus eingeladen, wo gemeinsam die letzten Schritte bis zum Osterfest gegangen werden können.

Um 14.11 Uhr startete am letzten Sonntag mit ausgelassener Stimmung die närrische Faschings-party der beiden Pfarrgemeinden Bruchköbel im Haus Shalom. Über 100 gut gelaunte, bunt verkleidete Kinder kamen mit ihren Eltern, um miteinander mit abwechselungsreichen Spielen, Tanz und Musik ein fröhliches Fest zu feiern. Der Eintritt war frei und Jung wie Alt konnten bei einem niedrigen Verzehrpreis für 1 Euro trinken, naschen und essen.
Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Kinder-Tanzgruppe der Tanzschule Lutz, die
ihr Können eindrucksvoll demonstrierten. Durch die Unterstützung des engagierten Helferteams erlebten die großen und kleinen Gäste einen wundervollen, beschwingten Nachmittag mit einem dreifach Hoch auf die Bruchköbeler Kinderfasching
Auch in diesem Jahr waren die Bruchköbeler Sternsinger wieder mit großem Eifer unterwegs und sammelten Spenden für Kinder in Not. Unter dem Motto „Erhebt eure Stimmen! - Sternsingen für Kinderrechte!“ brachten mehr als 40 Kinder und Jugendliche den Segen in die Häuser der Stadt und setzten sich gleichzeitig für die Rechte von Kindern weltweit ein. Das beeindruckende Ergebnis der Aktion: Über 7.000 Euro wurden für das „Kindermissionswerk: Die Sternsinger“ gesammelt.
Die Sternsinger-Aktion begann am 5. Januar 2025 mit einem festlichen Aussendungsgottesdienst, musikalisch begleitet von der Kinderschola, in der Kirche St. Familia. Im Rahmen des Gottesdienstes gab es zudem ein kleines Rollenspiel, bei dem die Kinder die Geschichte der Heiligen Drei Könige auf kreative Weise nachspielten. Diakon Szumski erklärte, dass die diesjährige Aktion unter dem Motto „Kinderrechte“ steht und ein biblischer Text dazu passt: „Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist …“ – Du bist mir wichtig und wertvoll. Diese Worte machen deutlich, wie wichtig es ist, die Rechte der Kinder zu achten und weltweit für ihre Würde und ihr Wohl einzutreten.
Trotz Schneefalls und Regen ließen sich die Sternsinger nicht abschrecken und starteten voller Enthusiasmus ihre erste Tour. „Das Wetter war uns egal! Es hat uns trotzdem riesigen Spaß gemacht! Die Leute haben uns überall so nett empfangen“, sagte ein fröhlicher Teilnehmer, während er seine Krone zurechtrückte. „Wir machen das, um Kindern zu helfen.“
Am 7. Januar setzten die Sternsinger ihre Tour fort und besuchten neben Kindergärten, auch Geschäfte, Pflegeheime und das Stadthaus. Überall wurden sie herzlich empfangen. Bürgermeisterin Braun überreichte den Kindern als Dankeschön für ihren Einsatz Freikarten für die Schlittschuhbahn – eine Geste, die die Mühen der jungen Königinnen und Könige besonders belohnte.
Ein letztes Mal brachen die Sternsinger am 12. Januar bei strahlendem Sonnenschein, auf. Sie brachten den Segen und ihre Botschaft für Kinderrechte in weitere Häuser und Einrichtungen. Ein gelungener Abschluss des Tages fand im Kirchencafé in Roßdorf statt, das die Sternsinger mit seiner herzlichen Atmosphäre empfing.
Pfarrer Best zeigte sich beeindruckt von dem Einsatz der Kinder und Jugendlichen: „Ich bin stolz auf unsere Kleinsten, die mit so viel Freude und Hingabe bei dieser Aktion mitmachen – gerade in ihren Ferien. Ihr Engagement ist wirklich bewundernswert!“
Die Aktion endet am 18. Januar mit einer gemeinsamen Dankesfeier im Fuldaer Dom, bei der die Sternsinger aus dem ganzen Bistum zusammenkommen und gefeiert werden. Der Erfolg der Aktion zeigt einmal mehr, wie viel Kinder bewegen können, wenn sie ihre Stimmen erheben – nicht nur für Kinderrechte, sondern auch für eine bessere Welt. Die stolze Summe von über 7.000 Euro ist ein eindrucksvolles Zeugnis des Engagements und der Solidarität, das weit über Bruchköbel hinaus Wirkung zeigt
Wir möchten Sie mit dem Leben in St. Familia bekannt machen und Ihnen den Kontakt erleichtern.
© St. Familia, Bruchköbel